Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik Kritik an Hans-Joachim Herrmann: AdB-Fraktion fordert ein Bekenntnis des Stadtrats
Die AdB-Fraktion hat ein „Bekenntnis“ des Stadtrats gefordert. Hans-Joachim Herrmann hatte sich beim Neujahrsempfang der Stadt Wittenberg kritisch über die Politik der Bundesregierung mit Blick auf Energieversorgung und Ukrainekrieg geäußert. Das WZGE hatte sich daraufhin von ihm getrennt. Am rechten und/oder extrem konservativen Rand versteht man dessen Rausschmiss als einen Angriff auf die Meinungsfreiheit.

Wittenberg/MZ/IRS - Mit feinem Gespür für die vorherrschende Meinung in Teilen der Öffentlichkeit hat die kleine AdB-Fraktion im Wittenberger Stadtrat einen Antrag erarbeitet, den sie dort in der kommenden Woche zur Abstimmung bringen möchte: Der Rat, so der Vorschlag, möge sich hinter Hans-Joachim Herrmann stellen, Wittenbergs früheren Stadtwerkechef und ebenfalls ehemaligem Präsident des Wittenberg-Zentrums für Globale Ethik (WZGE). Die AdB verlangt ein „Bekenntnis“.