Mitteldeutsche Chemiestandorte Zwei Jahre nach Energiekrise: Welche Chemiewerke geschlossen wurden und wo investiert wird
Die Chemieproduktion in Mitteldeutschland steigt. Doch die vier großen Standorte haben die Energiekrise unterschiedlich gut überstanden. Vor allem Leuna und Bitterfeld-Wolfen sind auf einem guten Weg.
Aktualisiert: 31.07.2024, 10:53
Halle/MZ. - Das Chemie-Unternehmen Domo investiert am Standort Leuna wieder: Bei der Standortveranstaltung Leuna-Dialog im Frühjahr kündigte Werkschef Michael Greczmiel an, für einen zweistelligen Millionenbetrag die Kapazitäten auszubauen. Unter anderem wird die Produktion von Polyamid, ein Kunststoff, der etwa im Automobil- oder Maschinenbau eingesetzt wird, ausgeweitet.