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Kegeln Kegeln: Andrea Predatsch verpasst die 500 knapp

03.12.2012, 16:59

SANGERHAUSEN/MZ. - "Die Mädels haben gut gespielt. Ich freue mich über die zwei Punkte und natürlich auch über mein gutes Ergebnis", war Mannschaftsleiterin Andrea Predatsch nach der Partie dann auch rundum zufrieden.

Sehr verhalten begannen zunächst alle vier Startspielerinnen. Maria Handschke vom VfB Sangerhausen fand dann aber doch recht schnell ihren Rhythmus und zog mit sehr guten 456 Kegel zu 419 Kegel von Josephine Weinberger aus Welzow davon. Deutlich das Nachsehen hatte dagegen zu Beginn VfB-Spielerin Vicky Otto. Eine enorme Steigerung auf der zweiten Bahn verhalf ihr zu 442 Punkten. Ihre Kontrahentin Mareen Lehmann erreichte 464 kegel und damit ein Plus von 22 punkten.

Die Sangerhäuser Frauen führten vor dem Mittelpaar mit 15 Kegeln. Birgit Klein und Grit Schöpp wollten das Polster weiter ausbauen. Ramona Streblow und Heike Günzel aus Welzow hielten auf der ersten Hälfte allerdings noch dagegen. Mit 408 für Streblow und 412 Kegel für Günzel gab es auch in diesem Durchgang für Welzow keine Punkte. Birgit Klein (421) und Grit Schöpp (442) zogen davon.

Einen Augenschmaus hielt dann das Schlusspaar noch bereit. Angela Weber und Heike Roick vom Team des Schlusslichtes hatten keine Hoffnungen, den Rückstand von 59 Kegel gegen Andrea Predatsch und Carla Keßler-Regel vom VfB wettzumachen. So kam es dann auch. Keinen roten Faden fand allerdings Carla Keßler-Regel. Mit 412 Kegel musste sie sich Heike Roick (423) geschlagen geben.

Überhaupt kein Land sah hingegen die Welzowerin Angela Weber (426 Kegel) gegen die phänomenal spielende Andrea Predatsch. Mit herausragenden 494 Kegel verpasste die Mannschaftsleiterin des VfB Sangerhausen nur ganz knapp die magische Grenze von 500 Punkten.

"Wir konnten uns erneut im Abräumen steigern. Das ist sehr wichtig für das Selbstvertrauen, denn im Abräumen werden die meisten Spiele entschieden", so die Bilanz von Andrea Predatsch.