Fußball Fußball: Fünf Schützen, fünf Tore
nissma/MZ - Der SV Spora ist erwartungsgemäß mit einem Sieg in die Landesklassen-Rückrunde der Staffel 6 gestartet. Mit 5:0 fertigten die Rot-Weißen Abstiegskandidat VfL Seeben ab. An der Torausbeute beteiligten sich fünf Spieler der ...
Der SV Spora ist erwartungsgemäß mit einem Sieg in die Landesklassen-Rückrunde der Staffel 6 gestartet. Mit 5:0 fertigten die Rot-Weißen Abstiegskandidat VfL Seeben ab. An der Torausbeute beteiligten sich fünf Spieler der Hausherren.
Für den verletzten Feldspieler Kay Daumann war es ein erfolgreicher Auftakt als Trainer. Er trat für den aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen Coach Jochen Schulz ein (MZ berichtete). Daumann sah eine höchst durchwachsene erste Hälfte seiner Elf, die sich nach der Pause erheblich steigern konnte. „Wir hätten nach dem Wechsel durchaus noch ein paar Tore mehr machen können, sind dann ein hohes Tempo eingegangen“, so der Neu-Coach der Sporaer. Mit diesem Erfolg festigen die Gastgeber den für ihre Möglichkeiten hervorragenden sechsten Tabellenplatz - mit nur zwei Punkten Rückstand auf Rang zwei.
Sven Starke schoss zur Führung für den Favoriten ein
Spora spielte mit Libero. Diese Position nahm wie so oft Marcus Rother ein. In der Dreierabwehrkette standen Andre Kahnt, Nino Kloss und Toni Beer. Die zwei Sechser waren Sören Kirmse und Sven Starke. Max Hennig und Sven Röpke waren auf den Außenbahnen im Mittelfeld nominiert. Oliver Pohl und Jacob Hennig bildeten die Doppelspitze. Martin Laminski hütete das Tor.
Der Beginn war von beiden Mannschaften schleppend. Bis zur 30. Minute passierte nicht sehr viel. In der 40. Minute war es aber dann so weit: Sven Starke schoss zur Führung für den Favoriten ein. Nun wurde es turbulent. Gästespieler Kevin Terre foulte Angreifer Pohl und sah dafür die rote Karte. Das sah Seebens Co-Trainer Uwe Rattey als unglückliche Entscheidung an - das Foul sei nicht grob gewesen. Doch den Regeln entsprechend war es wohl von Schiedsrichter Jan Müller (Bad Dürrenberg) eine vertretbare und regelkonforme Entscheidung gewesen. Kevin Terre war bei der „Tat“ letzter Mann. Noch vor dem Halbzeitpfiff knallte Libero Marcus Rother einen Freistoß auf das Seebener Tor. Hüter Peter Göth konnte mit einem Reflex einen weiteren Gegentreffer vor dem Seitenwechsel verhindern.
Nach der Pause starteten die Hausherren einen Sturmlauf nach dem anderen. Die Gäste versammelten sich fast nur noch im eigenen Strafraum um Schlimmeres zu verhindern. Spora kam über die Flügel, um das Bollwerk der Gäste zu knacken. Dann verletzte sich VfL-Spieler Daniel Janowicz. Die Gäste, die mit nur elf Akteuren angereist waren, konnten nicht wechseln - spielten die Partie ab der 70. Minute mit acht Feldspielern zu Ende. Sporas Mannschaftsleiter Heiko Fahr sprach von einem schwachen Gegner. Die Tore seien sehr gut herausgespielt worden. Offensiv-Abwehrspieler Toni Beer sagte: „Die Leistung war vor allem nach der Pause in Ordnung. Es ist keiner abgefallen. Der Sieg war hochverdient.“