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Farnstädter Karnevals Gesellschaft Farnstädter Karnevals Gesellschaft: Pioniere der Narretei in Querne und Weida

Von Regina Retzlaff 09.01.2003, 16:39

Farnstädt/MZ. - In wenigen Tagen wird in Farnstädt ein Jubiläum groß gefeiert. Die Farnstädter Karnevals Gesellschaft (FKG) wird 40.

Damit sind die Farnstädter Narren die ersten, die dieses Alter erreichen. "Ja, wir waren sozusagen die Pioniere der Narretei in der Region um Querne und Weida", erinnert sich Präsident Jürgen Wego.

Derzeit hat der Verein 34 Mitglieder (alles Männer) und etwa 100 Aktive (ohne Frauen und Mädchen geht es eben doch nicht). Bei der Gründung im Jahre 1963 waren es 13 Mitglieder von denen auch noch einige aktiv dabei sind. Jürgen Wego gehört dazu. Aber erst im Jahre 2000 wurde er zum Präsidenten gewählt. Vorher war er jahrelang der Mann in der roten Jacke, der durch das Programm führt. Und er wird es sicherlich auch nicht nehmen lassen, den großen Festumzug zum 40. Geburtstag zu moderieren.

Dieser Umzug ist neben der Festsitzung mit vielen geladenen Gästen (am 17. Januar) der Höhepunkt der dreitägigen Feierlichkeiten. "Wir kriegen einen gewaltigen Umzug", freut sich Wego schon heute. Zugesagt haben 24 Vereine aus der näheren und weiteren Umgebung. Sie kommen aus Dessau, Höhnstedt, Dölau, Hettstedt und natürlich aus unserem Landkreis, blickt der Präsident voraus. Mehr als 700 Mitwirkende gestalten den Zug, der wiederum über 50 Bilder haben soll. Nicht nur die Vereine sind dabei. Auch viele Farnstädter Familien werden den Umzug mit gestalten. Sie arbeiten schon lange an ihren Kostümen und Wagen. "Wir haben auch nochmal Wurfzettel verteilt, worauf wir unsere Bürger bitten, die Strecke des Umzugs festlich auszugestalten, ihre Häuser zu schmücken und die Straßenränder zu säumen."

Um 13 Uhr fällt am 19. Januar der Startschuss für den Zug. Aber bereits ab 12 Uhr geht es im Zentrum an der Kaufhalle rund. Die Band "Randale von Saale" wird närrische Stimmung verbreiten, für Leib und Magen wird gesorgt. Und wenn der Umzug zu Ende ist, geht es mit einem zünftigen Straßenfest weiter, verspricht Jürgen Wego allen, die gerne feiern.