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Ärger über Raser in Baasdorf Petition im Sande verlaufen: Einwohner von Baasdorf gehen auf die Barrikaden und fordern Tempolimit

Vor Jahren haben die Einwohner des Köthener Ortsteiles Baasdorf die vielen Raser in ihrem Ort bereits beklagt. Sogar den Petitionsausschuss des Landtages haben sie angerufen. Alles wurde noch gefährlicher.

Von Karl Ebert Aktualisiert: 03.04.2025, 11:24
Verwirrender Schilderwald am Ortseingang von Baasdorf. Die eigentlichen Gefahrenstellen lauern aber noch ein Stück dahinter.
Verwirrender Schilderwald am Ortseingang von Baasdorf. Die eigentlichen Gefahrenstellen lauern aber noch ein Stück dahinter. Fotos: Ute Nicklisch

Baasdorf/MZ. - Es ist Freitagnachmittag, kurz nach 16 Uhr. Durch den Köthener Ortsteil Baasdorf rollt der Berufsverkehr. Selbst als sich Ortsbürgermeister Heiko Weise und seine Mitstreiter am Ortseingangsschild für ein Foto positionieren, welches später auf ihr Problem aufmerksam machen soll, bremsen nur wenig Fahrzeugführer ab. Es geht mit mehr als den erlaubten 50 Kilometern pro Stunde nach Baasdorf hinein und – für den, der nicht nach Arensdorf oder Edderitz abbiegen muss – auch hindurch. Vor dem Leuchtschild, das rechtzeitig anzeigt, wenn man zu schnell ist, wird zumeist erst noch einmal durchgetreten. „Ein unhaltbarer Zustand“, schimpft der Ortsbürgermeister und erklärt, dass selbst ein Anrufen des Petitionsausschusses des Landtages, dessen Vorsitzende damals noch Köthens jetzige Oberbürgermeisterin Christina Buchheim war, mittlerweile im Sande verlaufen ist. Die Petition lief von 2020 bis September 2024.