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Osttangente Osttangente: Liegt Halles größte Baustelle im Plan?

Von Michael Falgowski 12.10.2016, 15:30

Halle (Saale) - Die größte kommunale Baustelle Halles befindet sich nicht am Steintor oder im Böllberger Weg, sondern in Halles Osten: bis Sommer nächsten Jahres soll die letzte Lücke der acht Kilometer langen Osttangente geschlossen sein, die Haupterschließungsstraße (HES). Der letzte Abschnitt der innerstädtischen Umgehungsstraße zwischen Delitzscher Straße und B100 soll allein 33,5 Millionen Euro kosten.

„Derzeit werden die Brücken und Dämme über die Berliner Straße, den Bahnanlagen und der Berliner Chaussee (B100) gebaut“, erläutert Baudezernent Uwe Stäglin. Neben den laufenden Brückenarbeiten werden die Dämme zwischen den Brücken hergestellt.

Bekommt Reideburger Landstraße eine Anbindung?

Zwischen der Delitzscher Straße und der Berliner Straße steht zudem das zweite Dokumentationsverfahren für die archäologischen Untersuchungen kurz vor Grabungsbeginn. Nach Abschluss der archäologischen Untersuchungen wird in diesem Abschnitt mit dem Straßenbau begonnen. Die Osttangente kreuzt in ihrem letzten und vierten Bauabschnitt die Reideburger Straße, die Reideburger Landstraße, den Hobergweg, die Berliner Straße und die Berliner Chaussee, also die B100.

Anwohner des Dautzsch fragen sich indes, ob auch die Reideburger Landstraße eine Anbindung bekommt. Wird dort nur eine Brücke ohne Anbindung oder mit einer Abfahrt gebaut, fragen sie. Die Reideburger Landstraße wird niveaugleich, also mit einer Kreuzung) an die Osttangente angebunden. Der Verkehr am Knoten Reideburger Landstraße und Osttangente wird mit einer Ampelanlage geregelt, sagt Baudezernent Uwe Stäglin. (mz)