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Rettungskräfte Weniger Straftaten gegen Polizisten in Sachsen-Anhalt

Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdiensten und Feuerwehr werden immer wieder Opfer von verbalen und körperlichen Angriffen. Wie sehen die Zahlen in Sachsen-Anhalt aus?

Von dpa 03.04.2025, 15:49
Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdiensten und Feuerwehr werden immer wieder Opfer von verbalen und körperlichen Angriffen. (Archivbild)
Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdiensten und Feuerwehr werden immer wieder Opfer von verbalen und körperlichen Angriffen. (Archivbild) Hendrik Schmidt/dpa

Magdeburg - In Sachsen-Anhalt sind im vergangenen Jahr 306 tätliche Angriffe gegen Polizisten erfasst worden. Dazu gehören etwa Schläge gegen die Beamten. Zudem gab es 123 Bedrohungen sowie 17 Fälle von einfachen Körperverletzungsdelikten und 15 Fälle von gefährlicher Körperverletzung, wie das Innenministerium mitteilte. Insgesamt lag die Zahl der Straftaten gegen Polizeivollzugsbeamte demnach bei 1.106 im Jahr 2024, im Jahr zuvor waren es 1.338 gewesen.

Auch wenn die Zahlen gesunken sind, bewegen sich diese nach Einschätzung des Innenministeriums weiterhin auf einem hohen Niveau. „Wer für unsere Sicherheit sorgt und in Notsituationen für andere da ist, verdient Respekt, Wertschätzung und Anerkennung. Jegliche Form von Gewalt gegen Menschen, die jeden Tag für uns einstehen, ist völlig inakzeptabel und zeugt von größter Respektlosigkeit“, erklärte Innenministerin Tamara Zieschang (CDU). „Deshalb werden alle Straftaten konsequent verfolgt, um die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.“

Die Zahl der Straftaten gegen Rettungsdienste ist ebenfalls rückläufig. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 78 Fälle registriert. Das waren 17 Fälle weniger als im Jahr 2023. Bei den Straftaten gegen Angehörige der Feuerwehren wurden im vergangenen Jahr 16 Fälle registriert (2023: 15).