Bildung Avatar und KI - neue digitale Lernformen im Unterricht
Mit dem Projekt „Lernwelt Sachsen-Anhalt“ nimmt das Land Geld in die Hand, um die digitale Bildung an Schulen zu verbessern. Was genau ist geplant?

Magdeburg - Sachsen-Anhalts Schulen wollen künftig stärker auf Digitalisierung im Unterricht setzen. Das Projekt „Lernwelt Sachsen-Anhalt“ soll digitale Angebote fest in den Schulunterricht einbinden. „Digital gestütztes Lernen ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit“, sagt Bildungsministerin Eva Feußner (CDU). Investitionen in den Bereich sollen dem Land bei der digitalen Bildung eine Spitzenposition verschaffen. Die Gemeinschaftsschule Wilhelm Wundt in Tangerhütte ist die erste Schule, die mit dem Projekt die digitalen Angebote fest in den Alltag integriert.
Generell soll der Unterricht an Sachsen-Anhalts Schulen künftig auch von digitalen Angeboten begleitet werden. Auf einer zentralen Online-Lernplattform werden Unterrichtsinhalte gebündelt und Schülerinnen und Schülern zur Verfügung gestellt. Sie sollen diese sowohl live als auch zu einem späteren Zeitpunkt abrufen können. Für Lehrkräfte und Schulleitungen werden zusätzlich Fortbildungsangebote und Beratungsmöglichkeiten etabliert.
Mehr digitale Lernangebote an Schulen
Langfristig sollen weitere Technologien zum Einsatz kommen. Dazu gehört ein sogenannter Telepräsenzavatar, der es Schülerinnen und Schülern ermöglichen soll, sich virtuell am Unterricht zu beteiligen, ohne selbst vor Ort zu sein. Auch Lernen mit Künstlicher Intelligenz werde zukünftig an Schulen relevanter. Zudem sind stationäre Digitallabore mit modernen Technologien wie 3D-Druckern geplant.