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Baupreise in Sachsen-Anhalt Kontinuierliche Steigerung seit 2021: Das sind die wichtigsten Preistreiber

Bauen in Sachsen-Anhalt bleibt weiter eine teure Angelegenheit. In diesen Bereichen sind die Preise besonders deutlich gestiegen.

Aktualisiert: 05.10.2023, 13:35
Kräne und Gerüste stehen auf der Baustelle eines Mehrfamilienhauses.
Kräne und Gerüste stehen auf der Baustelle eines Mehrfamilienhauses. (Symbolbild: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa)

Halle/dpa/MZ - Die Preise für Bauleistungen in Sachsen-Anhalt gehen weiter in die Höhe. Der Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude verteuerte sich im August 2023 im Vergleich zu Mai dieses Jahres um 0,4 Prozent, wie das Landesamt für Statistik am Donnerstag mitteilte.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat legten die Preise um 8,5 Prozent zu. Seit 2021 sind die Preise für Bauleistungen kontinuierlich gestiegen.

Rohbauarbeiten an Wohngebäuden

In diesem Segment erhöhten sich die Preise im August 2023 gegenüber dem Vorjahr um 5,8 Prozent. Entwässerungskanalarbeiten verzeichneten, wie bereits im Vorberichtsmonat, die höchste Steigerung um 17,8 Prozent zum August 2022. Weitere Preistreiber waren Abdichtungsarbeiten (+16,2 Prozent) und Verbauarbeiten (+14,4 Prozent). Rückläufig dagegen waren Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten (-5,1 Prozent) sowie Stahlbauarbeiten (-1,2 Prozent) im Jahresvergleich.

Ausbauarbeiten an Wohngebäuden

Hier verteuerten sich die Preise im Vorjahresvergleich um 10,6 Prozent. Beeinflusst wurde dies vor allem durch Raumlufttechnische Anlagen (+24,0 Prozent). Auch bei Heizanlagen und zentralen Wassererwärmungsanlagen zeigte sich mit einem Plus von 15,9 Prozent ein deutlicher Anstieg zum August 2022. Weniger stark erhöhten sich Aufzugsanlagen, Fahrtreppen, Fahrsteige, Förderanlagen (+2,0 Prozent) zum Vorjahreszeitraum.

Schönheitsreparaturen in einer Wohnung

In diesem Bereich ist eine Steigerung um 10,6 Prozent zum August 2022 und 1,9 Prozent zum Mai 2023 zu verzeichnen. Maßgebend hierfür waren Tapezierarbeiten mit einer Entwicklung von 14,3 Prozent im Jahresvergleich.

Außenanlagen für Wohngebäude

Auch hier musste mehr Geld investiert werden. Dies Preise erhöhten sich um 1,9 Prozent zum Vorberichtsmonat.