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TV Askania Bernburg TV Askania Bernburg: Verstärkung für Askania-Führung

Von Carsten Roloff 07.05.2015, 20:42
Ein weiterer Ex-Kicker wird die Vereinsarbeit des TV Ascania Bernburg unterstützen.
Ein weiterer Ex-Kicker wird die Vereinsarbeit des TV Ascania Bernburg unterstützen. dpa

Bernburg - In der schwersten Krise des Vereins haben sie das Ruder übernommen. Präsident Michael Angermann und der Manager des Förderkreises, Andreas Schulze, führten den TV Askania Bernburg nach dem Abstieg aus der Verbandsliga 1997 von der Kreisliga in die Oberliga. Die Macher sind noch lange nicht amtsmüde, dafür aber offen für neue Ideen. Mit Nico Hippe und Jan Reichel arbeiten schon zwei ehemalige Askania-Kicker im Förderkreis, im so genannten „Rat der fünf Weisen“, tatkräftig mit und werden hier zusätzlich von Hartmut Zellmer unterstützt. Marcus Becker, immer noch Spieler der zweiten Mannschaft, hat die Aufgaben des Jugendleiters übernommen.

Es geht nicht um einen Generationswechsel

Mit Max-Martin Schulze, der Sohn von Andreas Schulze, wird ein weiterer Ex-Spieler den Oberligisten demnächst mit Rat und Tat zur Seite stehen. Bei den Neuwahlen des Förderkreises soll Schulze Junior dann offiziell in dieses Gremium gewählt werden. Mögliche Gedanken an einen schlagartigen Generationswechsel oder gar an eine Palastrevolution verweist Angermann in das Reich der Fabel.

„Es geht darum, den Verein für die Zukunft zu rüsten. Seit dem Aufstieg in die Oberliga hat sich nicht nur der finanzielle, sondern auch der zeitliche Aufwand erheblich erhöht, um den neuen Erfordernissen gerecht zu werden. Wir wollen die Last der Arbeit auf mehrere Schultern verteilen und dadurch effektiver agieren. Es ist uns wichtig dabei die Altersstruktur in der Führungsarbeit zu verjüngen, um einen fließenden, mittelfristigen Generationswechsel weiter vorzubereiten. Ich möchte, dass Max einen Teil meiner Aufgaben übernimmt und in absehbarer Zukunft für die sportliche Leitung und finanzielle Planung verantwortlich ist “, erklärte der Präsident des TV Askania, der bereits in der Winterpause Kontakt zum selbstständigen Geschäftsmann Schulze aufnahm. Hippe und Reichel haben sich ebenfalls für ihren ehemaligen Teamkollegen eingesetzt.

"TV Ascania liegt mir am Herzen"

Schulze musste nicht lange überlegen. „Der TV Askania liegt mir sehr am Herzen. Mit dem Verein habe ich meine größten Erfolge gefeiert. In Zukunft soll ich als Bindeglied zwischen dem Vorstand und dem Männerbereich dienen und für sportliche und finanzielle Angelegenheiten zuständig sein“, sagte der Verbandsliga-Aufsteiger von 2007, der sich aber für einige Zeit von seiner „großen Liebe“ etwas trennte. „Für mich war es gut, dass ich vier Jahre lang mehr oder weniger nichts mit Askania zu tun hatte. Dadurch habe ich auch einen anderen Blickwinkel auf einige Dinge oder eine andere Herangehensweise, um bestimmte Aufgaben zu lösen, die anstehen“, meinte der 30-jährige gebürtige Bernburger.

Michael Angermann
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Max-Martin Schulze
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