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Derby zwischen Kelbra und Allstedt Derby zwischen Kelbra und Allstedt: Ein 1:1 das keinem gefällt

Von RALF KANDEL 23.02.2014, 18:02
Für Nico Wagner (vorn) und den SV Kelbra reichte es nur zu einem 1:1-Unentschieden gegen den SV Allstedt.
Für Nico Wagner (vorn) und den SV Kelbra reichte es nur zu einem 1:1-Unentschieden gegen den SV Allstedt. RALF KANDEL Lizenz

KELBRA/MZ - 1:1, ein Punkt für jede Mannschaft. Trotzdem, weder Kelbras Trainer Dirk Fuhrmann, noch Allstedts Coach Michael Walther waren nach dem Unentschieden zum Start in die Rückrunde der Landesklasse zufrieden. „Das, was wir in der ersten Halbzeit gezeigt haben, war fast schon Arbeitsverweigerung“, so Fuhrmann. Und Walther fügte an: „Ein bissel enttäuscht bin ich schon. Es war eine vertane Chance, einen Sieg zu landen. In unserer Situation ist ein Punkt einfach zu wenig“, so der Coach des Tabellen-Schlusslichtes.

„Kein Einsatz, kein Kampf, kein Leben im Spiel“

Das Spiel begann mit einem Paukenschlag. Kaum zwei Minuten waren gespielt, da jubelten die Kelbraer schon. Alexander Adam überwand Allstedts Keeper Hannes Apitius zum 1:0. Das schnelle Führungstor gab den ohne ihre beiden Ukrainer angetretenen Kelbraern allerdings keine Sicherheit. Als dann auch noch der ohnehin schon angeschlagen ins Spiel gegangene Mannschaftskapitän Steffen Müller nach einer Viertelstunde verletzt vom Feld musste, war es vorbei mit der Kelbraer Vorherrschaft. „Kein Einsatz, kein Kampf, kein Leben im Spiel“, so umschrieb Fuhrmann die Leistung seiner Elf in den ersten 45 Minuten.

Allstedter nutzten Unsicherheit

Die Allstedter brauchten nicht lange, um die Verunsicherung der Gastgeber zu registrieren. Die Böhme, Petermann, Lucks und Co. fingen auf dem Kunstrasen so an zu wirbeln, dass es Kelbras Abwehr-Chef Heiko Otte und seinen Nebenleuten „schwummrig“ wurde.

Die logische Folge war der hoch verdiente Ausgleichstreffer, den Alexander Lucks nach 38 Minuten technisch gekonnt erzielte. Dass es zur Pause „nur“ 1:1 stand verdankten die Kelbraer einzig und allein ihrem Torhüter Mario Ziegenbein und eben der mangelnden Effektivität der Allstedter.

Es mangelt an Genauigkeit

Nach dem Seitenwechsel und einer gehörigen Pausenpredigt kamen die Kelbraer dann wieder besser ins Spiel. „Da haben wir dann endlich kämpferisch und läuferisch dagegen gehalten“, registrierte Dirk Fuhrmann die Leistungssteigerung seiner Mannschaft. Die Allstedter dagegen, jetzt mit dem Wind im Rücken agierend, spielten zu viele lange Bälle, so dass ihren Kombinationen die Genauigkeit fehlte.

In den letzten Minuten nahm die Partie dann aber noch einmal Fahrt auf. Zunächst flog der Allstedter Ronny Wagner nach 83 Minuten mit gelb-rot vom Feld. Zwei Minuten vor Ultimo hatte dann der Kelbraer Alexander Adam mit einem Pfostentreffer Pech.

So blieb es schließlich beim 1:1, das nach den 90 Minuten keinem so recht gefiel.