Hockey Hockey: OHC-Damen erfüllen Pflichtaufgabe
OSTERNIENBURG/MZ/RS. - Doch so ganz zufrieden war Schmidt dennoch nicht. Noch vor der Partie hatte er seine Mannschaft eindringlich gewarnt, die Aufgabe beim Tabellenletzten und punktlosen Gastgeber auf die leichte Schulter zu nehmen.
Frühe Führung
Bereits nach sechs Minuten führte der OHC nach Treffern von Jenny Dolge und Sophie Berger mit 2:0. Und da lief es genauso wie Schmidt es sich vorgestellt hatte: schnelle und harte Abspiele sollten die gegnerische Abwehr vor Probleme stellen. Als Jana Kurde nach 15 Spielminuten bereits den dritten OHC-Treffer markierte, deutete schon vieles auf ein klares Ergebnis hin. Doch die Dresdenerinnen wehrten sich nach Kräften und konnten schnell auf 1:3 verkürzen.
Der OHC verlor nun etwas die Linie und Schmidt musste zusehen, wie sich seine Abwehr mehr und mehr ballverliebt zeigte und dabei selbst für Gefahr im eigenen Schusskreis sorgte. In einer Auszeit wurden die Reihen wieder geordnet und siehe da, es lief besser. Jenny Dolge und Tina Mourek brachten den OHC wieder auf Kurs, wobei Dresdens zweiter Treffer nicht weiter ins Gewicht fiel.
Schwächen bei Standards
Nach der Pause dominierten die Osternienburgerinnen die Partie nach Belieben. Zwei schnelle Tore von Sophie Berger ließen den OHC auf 7:2 davoneilen. Einzig bei Standards patzte der OHC immer wieder. Erst die fünfte Strafecke fand den Weg ins Dresdener Tor, wobei Tina Mourek hier sogar noch die gegnerische Torfrau ausspielte. Gut anzusehen war auch das Stechertor von Sophia Stefaniak in der 44. Minute. Danach war erstmal wieder Sand im Getriebe und der OHC-Anhang musste bis zur 53. Minute warten, ehe Jenna Herbst das Ergebnis zweistellig werden ließ. Den elften OHC-Treffer erzielte Sophie Berger.
OHC: Klemm, Liehr, Dolge, S. Stefaniak, Neumann, Greifelt, Herbst, Berger, M. Stefaniak, Kurde, Mourek