Humor und jede Menge Tanzkunst
OBHAUSEN/GÜNTHERSDORF/MZ. - Zum fünften Mal präsentieren der Karneval Landesverband und der MDR die Sendung gemeinsam im TV.
Bereits Monate zuvor sind dafür die MDR-Späher unterwegs, um die Perlen närrischen Treibens im Land ausfindig zu machen. Sie verpassen keine Büttenrede und keinen tänzerischen Auftritt. So ist nun die ganze närrische Elite in Köthen vor Ort, um sich selbst zu präsentieren und zugleich bei den andern zu "illern", um neue Eindrücke und Trends mit nach Hause zu nehmen. Mit dabei sind aus der Region das Männerballett des Günthersdorfer Carnevalclubs Blau Weiß (GCC) und die Tanzexperten das Carnvalclubs Obhausen (CCO). Die kleine Gemeinde Wallwitz am Petersberg steuert noch den pfiffigen Büttenredner Falk Röder bei. "Wir werden unsere Petrigarde vorstellen und natürlich ist Tanzsolistin Vivian Beireuther mit dabei", sagt CCO-Präsident Holger Grünhage. "Außerdem treten das Tanzpaar Lisa Premper und Roberto Tulke auf und das 17-köpfige Männerballett. Es will zeigen, wie schnell man, kaum aus dem Knast geflohen, dort wieder landen kann."
Auch GCC-Präsident Maik Gutknecht rückt mit dem Männerballett an, das nach 2007 zum zweiten Mal bei der Sendung dabei sein wird. Das Motto des Auftritts lautet "Damals war´s vor 20 Jahren". Das getanzte Stück Geschichte mit dem Drang nach Freiheit, dem Mauerfall und den Reisen in die weite Welt, brachte bei den Landesmeisterschaften im Vorjahr in Salzwedel den Günthersdorfern den Sieg.
Am Sonnabend sind in Köthen die Vorproben angesetzt, mit Durchlauf-, Beleuchtungscheck und allen Drum und Dran. Am Sonntag ist dann Generalprobe und Aufzeichnung. Dazu strömen auch dann die Fans der Faschingsklubs mit ins Theater, um die Kulisse zu bilden und Unterstützung zu geben. Die Ausstrahlung der Sendung ist für den 11. Februar um 20.15 Uhr im MDR vorgesehen. Tatjana Meissner und Roman Knoblauch werden aus den besten Darbietungen der 20 mitwirkenden Vereine einen zweistündigen Cocktail aus Spaß, Humor und guter Laune mixen, verspricht der MDR. Da dürften dann auch die Zuschauer in Sachsen und in Thüringen ins Staunen geraten und zum Lachen kommen.