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13. Pferdetag in Klossa 13. Pferdetag in Klossa: Glücksbringer säumen Start

Von Sven Gückel 11.06.2019, 09:16
Aus Anlass des 13. Pferdetages waren 13 Hindernisse aufgebaut, die es in sich hatten.
Aus Anlass des 13. Pferdetages waren 13 Hindernisse aufgebaut, die es in sich hatten. Sven Gückel

Klossa - Das Poltern der Hufe zu Pfingsten hat in Klossa längst Tradition. Seit 13 Jahren organisiert ein Team um Thomas Hensel den Klossaer Pferdetag. Damit auch die magische „13“ wie ihre Vorgänger ohne Unfall vonstatten geht, haben die Veranstalter alle fahrenden Teilnehmer mit Glücksbringern gesegnet.

Unter großen Bäumen

Ein schattiges Plätzchen ist angesichts der sommerlichen Temperaturen derzeit viel wert. Besucher des Klossaer Pferdetages mussten sich diesbezüglich jedoch noch nie ernsthaft Gedanken machen. Umsäumt von Bäumen und in unmittelbarer Nähe zur Schwarzen Elster gelegen, ist der Veranstaltungsort überaus zuschauerfreundlich.

Auch die Teilnehmer wissen den Platz zu schätzen. „Eine tolle Anlage haben die hier“, sagte etwa Sandro Hauß aus Gräfendorf, der bereits auf zehn Teilnahmen verweisen kann. Zudem lobte er den von Michael Klick erstellten Parcours mit seinen - passend zur Veranstaltungszahl - 13 Hindernissen. „Der wurde mit viel Sachverstand angelegt“, fügt Hauß an.

Das Tor, ab dem für alle Starter mit ihren Gespannen die Zeit gemessen wurde, hatten die Veranstalter mit etlichen Glückssymbolen verziert. Kleeblätter, Fliegenpilze, Hufeisen und anderes mehr umsäumte den Startplatz.

„Es hat wohl geholfen“, freute sich zum Ende der Veranstaltung Ina Hobritz. Ihr oblag an diesem Sonntag gemeinsam mit Mario Katze die Aufgabe, das Event zu moderieren und die Zuschauer mit Fachwissen zu unterhalten. Um dem Geschehen möglichst nah zu sein, hatten sich die etwa 1500 Zuschauer rings um die Anlage verteilt. „Es spielt keine Rolle, wie hier das Wetter ist. Die Besucher sind immer zahlreich“, zollte Bettina Marsch-Jahnke aus Herzberg, Pferdezüchterin und gemeinsam mit ihrem Mann Kai auf der Kutsche unterwegs, den Veranstaltern großen Respekt.

Darüber hinaus lobte sie die Freundlichkeit der Gastgeber, die sich immer wieder Neues einfallen lassen, um die Besucher zu unterhalten.

Fohlenschau als Neuerung

In diesem Jahr bereicherte erstmals eine Fohlenschau das Programm. Vier Stuten der Rassen Freiberger, Schweres Warmblut, Shetlandpony und Schwarzwälder Kaltblut samt deren Nachwuchs wurden von ihren stolzen Besitzern durch die Arena geführt. Eine interessante Abwechslung zum Geschehen auf dem Parcours, das in vier Kategorien geteilt war.

Die Besten

Die schnellsten Ponys konnte in diesem Jahr Michael Stein aus Arnsnesta vorweisen, bei den Kleinpferden war es Cheforganisator Thomas Hensel, der mit seinem Gespann die schnellste Zeit lieferte. Gleichsam siegreich war Hensel beim Vierspanner, während in der Kategorie Großpferde Manuel Olitzsch aus Kleindröben den Siegerkranz in Empfang nehmen durfte.

Dank engagierter Sponsoren konnten die jeweils drei Erstplatzierten eine Geldprämie in Empfang nehmen, alle weiteren Teilnehmer wurden mit Sachpreisen bedacht.

Zum Gelingen des Pferdetages trugen nicht nur die 30 Helfer bei, die Thomas Hensel tatkräftig zur Hand gingen, sondern auch die Stände des kleinen Bauernmarktes neben dem Parcours. Regionale Händler boten hier vielfältige Produkte an und sicherten damit ein attraktives Angebot, das durch die Ware der ebenfalls anwesenden Trödler noch bereichert wurde. (mz)

Gespannt verfolgen die Zuschauer das rasante Geschehen auf dem Platz. Große Bäume geben ihnen genügend Schatten.
Gespannt verfolgen die Zuschauer das rasante Geschehen auf dem Platz. Große Bäume geben ihnen genügend Schatten.
Gückel
Auch die Erwachsenen führten ihre Pferde vor, um sie und deren Nachwuchs begutachten zu lassen.
Auch die Erwachsenen führten ihre Pferde vor, um sie und deren Nachwuchs begutachten zu lassen.
Sven Gückel
Dass auch die Jüngsten schon Interesse an Pferdezucht haben, zeigte Ludwig Thiele mit seinen Shetlandponys.
Dass auch die Jüngsten schon Interesse an Pferdezucht haben, zeigte Ludwig Thiele mit seinen Shetlandponys.
Gückel