Abriss am Luchplatz beendet Abriss am Luchplatz in Roßlau beendet: Ab Herbst soll neuer Rewe-Markt errichtet werden

Rosslau - Die Abrissarbeiten am Roßlauer Luchplatz sind beendet. Der Bagger hat dabei auch vor dem hinteren Gebäudeteil eines denkmalgeschützten Gebäudes nicht haltgemacht. Dort wurde ein nicht erhaltenswerter Anbau abgerissen. Das Gebäude bleibt jedoch stehen. Es erhält später ein neues Dach.
Die Zinnen auf dem Haus werden ertüchtigt, versicherte Projektentwickler Andreas Halbritter von der Weimarer Immobiliengesellschaft Zehentner und Seidel. Statiker hatten das einstige Bahnpostamt untersucht. Sie beurteilen die Mauern als standfest. Aus dem Häuschen mit der Adresse Dessauer Straße 50a wurde inzwischen Pflanzenbewuchs und Schutt entfernt, so dass den Aufbauarbeiten nichts mehr im Wege steht.
Die Gesellschaft ist seit 1. Januar 2019 offiziell Eigentümer des gesamten Areals am Luchplatz. Sie will den Handelsstandort neu entwickeln und zukunftsfähig machen.
Voraussichtlich im September sollen die weitaus größeren Baumaßnahmen auf dem Luchplatz beginnen. Vorausgesetzt, die Baugenehmigung trifft rechtzeitig ein, „wollen wir im Herbst mit dem Bau eines neuen Rewe-Marktes beginnen“, erklärte Halbritter auf MZ-Nachfrage.
Der Luchplatz steht künftig als Standort mit Schwerpunkt Handel und Gesundheit. Leerstehende Wohnungen werden modernisiert und altersgerecht umgebaut. Es ist auch geplant, eine bestehende Tagespflegeeinrichtung um eine Kurzzeitpflegestation zu ergänzen. Im neuen Markt mit 4.800 Quadratmetern Verkaufsfläche soll ein Bäcker und ein Café integriert werden. Der Komplex soll eine Zufahrt zur Bundesstraße erhalten.
Zehentner und Seidel wurde 1995 in Weimar gegründet und hat sich seitdem überregional etabliert. Die Gesellschaft ist Eigentümer des Halleschen Schlachthofs und errichtet am Standort Ammendorf, in Zeulenroda und Querfurt Rewe-Märkte. (mz)