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Unihockey Unihockey: Der achte Streich will nicht gelingen

08.05.2006, 20:24

Wettin/MZ/löf. - Glatt mit 6:0 hatten die Saalestädterinnen das erste von maximal drei Spielen des Play-offs-Finals gegen die Unihockey Löwinnen Leipzig gewonnen und benötigten am letzten Samstag vor heimischem Publikum "nur" noch einen weiteren Sieg. Doch "weil sie mit den Köpfen schon bei der Meisterfeier waren", so Anacker zerknirscht, gab es gegen die Messestädterinnen ein böses Erwachen. 0:3 gegen Sahga stand es nach 7 Minuten; und auch wenn sich Halle von 2:6 noch einmal auf 6:6 herankämpfte, stand am Ende eine ernüchternde 6:9-Pleite zu Buche.

Nach einer gehörigen "Kopfwäsche" präsentierte sich Sahga tags darauf im entscheidenden dritten Spiel stark verbessert, lag zeitweise sogar 6:4 in Führung, um dennoch drei Minuten vor Spielende den 6:6-Ausgleich und 18 Sekunden vor ultimo sogar das 6:7 zu kassieren. "Das, was uns in den letzten Jahren stets geglückt ist, nämlich in der Schlussphase die Big Points zu markieren, ist diesmal den Leipzigerinnen gelungen", anerkannte Anacker. Bei Sahga gibts einen Mini-Umbruch: Katja Röhrs und auch Spielertrainerin Silke Unger beenden ihre aktive Laufbahn. Mit Ulrike Müller (Sangerhausen) und Denise Zoch (USV Halle) wurden zwei Nachwuchs-Kräfte verpflichtet.