Trapschießen Trapschießen: Zufallsgenerator entscheidet über die Flugrichtung
ASCHERSLEBEN/MZ. - Nach dem die Sechser-Rotten ausgelost und die Schießstände bezogen werden mussten, durften sich die Schützen erst von den möglichen Flugrichtungen der Wurfscheiben überzeugen. Nach jedem Durchgang wurde gewechselt. Der Schütze von Stand sechs wechselte zu Stand eins. 25 Wurfscheiben stiegen je Durchgang in den Himmel. "Welche Scheibe in welche Richtung fliegt, entscheidet ein Zufallsgenerator", erklärte Horst Hartleb vom Verein Jagdliches Schießen. Die Wurfscheibe, die tief nach rechts wegflog, erwies sich für viele Schützen als der "Scharfrichter".
In der Schützenklasse holte sich mit 60 getroffenen Wurfscheiben Christian Engler vom SV Frose den Meistertitel. Er hatte im vergangenen Jahr mit 66 Treffern nur Ralf Linsel vom Verein Jagdliches Schießen den Vortritt lassen müssen, der in diesem Jahr nicht am Start war. Zweiter wurde Carlos Reuthe vom Verein Jagdliches Schießen. Er hatte 54 Wurfscheiben vom Himmel geholt. Vier mehr als Uwe Biermann vom SV Preussisch Börnecke, der wie im vergangenen Jahr auf dem Bronzeplatz landete.
Knappe Entscheidungen über die Titelvergabe gab es in der Altersklasse. Klaus Hübner vom Verein Jagdliches Schießen hatte 49 Wurfscheiben getroffen. Eine mehr als Frank Henze und vier mehr als Detlev Schubert, die beide für den SV Pr. Börnecke an den Start gingen und die Plätze zwei und drei belegten.
Bei den Senioren holte sich mit 51 getroffenen Wurfscheiben Reinhard Engler vom SV Frose den Sieg. Waldemar Wüst vom Verein Jagdliches Schießen kam auf 46 Treffer. Nur eine Wurfscheibe weniger hatte Peter Block von der SGi Hecklingen getroffen. Hochachtung vor den Leistungen von Horst Hartleb vom Verein Jagdliches Schießen, der nach überstandener schwerer Krankheit mit 44 getroffenen Wurfscheiben auf dem vierten Platz landete.
In der Schützenklasse holte sich der SSV Rathmannsdorf den Titel. In der Altersklasse siegte SV Pr. Börnecke vor der SGi Hecklingen. Der Verein Jagdliches Schießen hatte keine Mannschaft gemeldet.
Ein großes Lob gab es von den Schützen für den Verein Jagdliches Schießen, der die Anlage für die Meisterschaft bestens hergerichtet hatte. Zu Pfingsten gibt es beim großen Harzpreis ein Wiedersehen auf der Anlage.