Radsport Radsport: Rekordversuch steht bevor
T OLLWITZ/MZ/LOS. - Sie wollen mit einem "24-Stunden-Marathon-Radpolospiel" ins berühmte Guinness-Buch der Rekorde.
Dafür tritt der TRSV gegen die befreundete Mannschaft aus Wendelstein (Bayern) an. Beide Teams bestehen aus zwei Stamm- und zwei Ersatzspielern. Für Tollwitz gehen als Stammspieler Cindy Schüßler und Rüdiger Uhlirsch aufs Parkett, während der Vereinsvorsitzende Jörg Schüßler und Kristin Hennemann als Ersatz bereit stehen. "Kristin spielt eigentlich für den RSV Jänkendorf. Sie hilft aus, da nur Spieler ab 14 Jahren teilnehmen dürfen", beschreibt Vereinschef Schüßler die Guinness-Auflagen. Aus den eigenen Reihen habe man niemanden zur Verfügung. 61 Minuten dauert dann eine Partie. In jedem Team muss immer mindestens ein Stammspieler auf dem Spielfeld sein und die Ersatzspieler dürfen nur einmal je Spielphase ein- und ausgewechselt werden. Nach einer Stunde folgen fünf Minuten Verschnaufpause bis es wieder losgeht. Dieser Rhythmus muss 22 Mal wiederholt werden, um auf 1 447 Minuten und somit die angestrebten 24 Stunden zu kommen. Dann wäre der Rekord geschafft.
Aber auch die Richtigkeit bei der Regelauswertung muss gewährleistet werden. Zwei unabhängige Zeugen, die nach vier Stunden gewechselt werden, haben immer vor Ort zu sein. Das gesamte Spiel muss auf Video aufgezeichnet werden. Aber auch den zahlreichen Helfern, die als Zeitnehmer, Kommissäre und Monteure, falls mal an den Rädern etwas kaputt geht, kommt eine wichtige Rolle zu.
Genauso wichtig ist die Anwesenheit von mindestens einem medizinisch ausgebildeten Helfer oder noch besser Arzt, schreiben es doch die Regeln so vor. Denn die körperlichen Schmerzen bleiben sicher nicht aus.