Handball Handball: Ivan Szabo überrascht nicht nur Fans
BERNBURG/MZ/CR. - "Ich habe Szabo zum ersten Mal gesehen. Er bringt das nötige Talent mit und hat in dieser Partie absolut überzeugt, leider auch in der ersten Halbzeit gegen uns", meinte Bernburgs Trainer Sven Liesegang.
Der ungarische Junioren-Nationalkeeper verhinderte vor der Pause mit mehreren glänzenden Reflexen, dass die Gäste in Rückstand gerieten. Nach dem Seitenwechsel stand der "Hexer" zwischen den Pfosten des Anhalt-Gehäuses und war der große Rückhalt der Bernburger, die trotz so manch "flattriger Wurfhand" nicht mehr in Gefahr gerieten.
Szabo kann durch das Doppelspielrecht sowohl für Aschersleben als auch für die Saalestädter auflaufen und durfte sich als der große Gewinner dieses Duells mit insgesamt 23 parierten Bällen fühlen. An diese Quote kamen der Bernburger Marco Pajung sowie die HCA-Torhüter Mantas Gudonis und Andreas Böhm nicht heran.
So muss sich Coach Liesegang auf der Torwartposition die wenigstens Sorgen machen, wenn Artur Gawlik die Spielberechtigung erhält. Mit dem sich in der Vorbereitung steigernden Marco Pajung steht ihm noch eine weiterer Alternative zur Verfügung.
Auf einen Szabo in Galaform hofft auch HCA-Spielertrainer Dmitri Filippow. Dann könnte dem Aufsteiger zum Auftakt gegen den Vorjahreszweiten Emsdetten vielleicht doch eine Sensation gelingen.