Handball Handball: Auf Union wartet ein heißer Tanz
Halle/MZ/keb/leo. - Wenn die Wildcats in Markranstädt eine Chance auf das Weiterkommen und damit auf das bereits feststehende Duell mit Erstligist DJK Trier haben wollen, müssen sie in der Abwehr anders agieren als zuletzt gegen Magdeburg. 38 Gegentreffer in einem Heimspiel sind entschieden zu viel und allenfalls gut für die Mannschaftskasse. Sofern die Vorgabe von Trainer Jörgen Gluver - höchstens 25 Gegentore pro Partie - noch Bestand hat. 50 zu 50 schätzt der dänische Coach der Unionerinnen die Chancen ein. Auch bei den Gastgeberinnen ist man sich nicht sicher. "Das wird mehr als ein Derby", glaubt Markranstädts Coach Rüdiger Bones, der die beruflich verhinderte Ex-Hallenserin Anja Machulla ersetzen muss.
Nur drei Tage nach dem Sieg über Horneburg geht es für den HC Einheit am Dienstag gegen den nächsten Gegner im Abstiegskampf. Zwar steht der Lehrter SV mit 0:8 Punkten weit hinter den mit 6:2 Zählern gestarteten Hallensern. Doch HC-Trainer René Linkohr wird nicht müde zu betonen, "dass das alles Punkte gegen den Abstieg sind". 24 bis 25, hat Linkohr errechnet, müssten für den Klassenerhalt genügen. "Und heute in Lehrte wollen wir zwei davon mitnehmen." Nach abgelaufener Sperre kann dabei erstmals Robert Klatt mithelfen. Der einzige Zugang des HC soll sich mit Kern im linken Rückraum abwechseln, kann aber bei Bedarf auch für Paschkewitsch halbrechts eingesetzt werden. Als Entscheidungshilfe fungiert dabei das Video der Partie Lehrtes gegen Köthen, das Linkohr am Montagabend mit seiner Mannschaft noch studieren wollte.