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Fußball-Pokal Fußball-Pokal: Union II eine Runde weiter

Von Holger Bär 16.12.2002, 17:50

Salzfurtkapelle/MZ. - Als schließlich Marcel Kraemer mit straffem Schuss die Unionfarben in Front brachte (0:1 / 36.), hatten seine Kollegen Berger und Nelde (12. / 13.) schon zweimal das Aluminium getroffen. Allein Nelde schien es ob seiner guten Technik so Spaß zu machen, dass er seine Kameraden ringsherum ein um das andere Mal nicht sah. So ging der direkte Zug zum Tor verloren. Es war nicht verwunderlich, dass der Kreisligist seine Chancen suchte. Franke und Nelde verpassten vor dem Pausentee die Entscheidung. Bergers verwandelter Handelfmeter (51.) sollte diese bringen, doch als Ebert erst den Volleyschuss von Kapitän Ronny Richter parierte, fiel der Anschluss durch Frensch dann nicht unverdient (1:2 / 60.). Frankes Abstauber zum 1:3 (66.) brachte trotz weiterer guter Möglichkeiten den Endstand. Allein Berger hätte in seinem Heimatort tüchtig nachlegen müssen (83. / 85.). Salzfurts Oldie Ingo Kaelin, zur Pause eingewechselt, konnte als ständiger Unruheherd in der Unionabwehr die Pokalniederlage nicht abwenden.

Union II: Ebert, Stelzl, Kirchner (46. Fritsche), S. Franke, M. Bernhardt, Krismann, Janke, Kraemer (57. Trummel), Berger, Nelde, Th. Franke.

Äußerst achtbar verkaufte sich Unions Dritte gegen den Landesklassevertreter Rot-Weiß Thalheim. Mit einem 4:2-Sieg verließen die Rot-Weißen am Ende den Platz.

Die Gäste hätten sofort in Führung gehen müssen, doch dann war es Michael Horn, der für Union in der fünften Minute das erste Tor schoss. Andreas Schulz bereitete dies glänzend vor. Hoher Laufaufwand, speziell von Silvio Fein und Patrick Mingram, ließen die Gäste nicht ins Spiel finden. Doch Hasan Snouk erzielte nach einem Freistoß volley den Ausgleich (1:1 / 30.).

Union III zeigte sich unbeeindruckt, kassierte aber nach kapitalem Stockfehler vom bis dato unauffälligen Heiko Schröder das 1:2 (42.). Dutkiewicz und Fein konnten es wieder gerade biegen, doch der letzte Biss beim Abschluss fehlte. Allein das clevere Ummünzen der Torchancen machte die Klassenunterschiede sichtbar. Die Rot-Weißen setzten dies fast hundertprozentig um.

Weder ein indirekter Freistoß von Dutkiewicz aus acht Metern noch Schüsse von Schulz und Weilbeer brachten den Ausgleich. Als Union erneut zum Torschuss einlud, ließ sich René Mikolajzek nicht zweimal bitten (1:3 / 72.). Sandersdorf mühte sich und Thalheim verwertete die Chancen. Trotz konditionellem Abbaus schoss Horn das wichtigste Tor der Partie. Er trickste die rot-weiße Abwehr aus und zirkelte das Leder aus 14 Metern in den Torwinkel (2:3 / 78.). Hoffnung kam auf, doch Steffan Tichy zerstörte nach einem Konter mit dem 2:4 (85.) alle Sandersdorfer Träume, im Pokalgeschehen zu überwintern.

Union III: Otte, Weber (75. Schalling), Kasten, Weilbeer, Dutkiewicz (65. Möbius), Mingram, Mikolajzak, Schneider (31. Streibler), Schulz, Horn, Fein.