Fußball Fußball: Angriffsreihe neu sortiert
Bitterfeld/MZ. -
MSV Preußen Magdeburg -
FC Grün-Weiß Piesteritz
An das Hinspiel (0:0) im Volkspark können sich die Piesteritzer Fans bestimmt noch erinnern. Der MSV Preussen Magdeburg war mit dem torlosen Unentschieden schnell zufrieden und spulte sein taktisches Konzept locker herunter, der FC Grün-Weiß fand nie das passende Rezept, der Langenweile auf dem Rasen die nötige Würze zu verpassen. Kurzum: Auf nennenswerte Torchancen warteten die Zuschauer vergebens, Tristesse wurde zum bestimmenden Nenner.
Inzwischen haben sich beide Mannschaften in der Tabelle klar positioniert. Das Team aus der Landeshauptstadt rangiert auf Platz vier (36 Zähler), besitzt neben Primus Halberstadt die stärkste Abwehr der Liga (16 Gegentreffer) und hat 24 der insgesamt 36 Punkte auf heimischem Terrain erkämpft. Piesteritz dagegen wartet in diesem Jahr immer noch auf das erste Erfolgs-Erlebnis. Die Situation nach der Winterpause: drei Niederlagen, ein Unentschieden, auf Rang acht abgerutscht, erste Schuldzuweisungen innerhalb der Stamm-Elf. Coach Dietmar Hüller sucht den Ausweg aus der Krise: "Es wird Zeit, dass wir den nächsten Punkt holen. Ein Sieg in Magdeburg wäre natürlich noch schöner."
Bodo Grauss (Leistenzerrung), Marc Richter (Knöchelprellung) sowie Ronny Loos (Leistenbruch) stehen ihrem Übungsleiter nicht zur Verfügung. Stürmer Christian Hüller ist nach seiner fünften gelben Karte, die er im Match gegen Völpke kassierte, gesperrt. Zudem schwitzt Regisseur Heiko Wiesegart momentan eine Grippe aus. Trainer Hüller hat nun die Qual der Wahl, den Sturm des FC Grün-Weiß in Magdeburg optimal zu besetzen. Denn mit Patrick Hellmund, René Fischer, Steffen Kassuba und Tobias Klier stehen vier Kandidaten für zwei Plätze zur Auswahl. "Die endgültige Entscheidung fällt erst nach dem Abschluss-Training (Sonntag, 14 Uhr)."
Askania Bernburg Eintracht Elster
Nach dem Spielausfall in der vergangenen Woche ist das Engagement der Elsteraner (9.) am Sonnabend in Bernburg gefragt. Im Hinspiel setzte sich die Eintracht 3:0 durch. Gäste-Coach Hans-Jürgen Fuß warnt deshalb seine Schützlinge vor einer ganz kniffligen Aufgabe: "Die Askania wird sich bestimmt für die Niederlage im ersten Match revanchieren wollen. Deshalb sollten meine Schützlinge den Kopf oben behalten und selbst die Entscheidung suchen." Bernburg fertigte in er Vorwoche Roßlau 5:0 ab und ist Tabellenachter. Bei der Eintracht fehlen die verletzten Lars Trabitz, Michael Zwade sowie Thomas Szczegula. Abteilungsleiter Roland Fleck: "Jetzt bekommt der Reservekader mal die Möglichkeit, sich für die Stamm-Elf anzubieten.
Grün-Weiß Annaburg VfL Gräfenhainichen II
Gastgeber Annaburg (13.) hat den Tabellenkeller zwar verlassen, doch die Grün-Weißen benötigen im Abstiegskampf dringend jeden Zähler. Aufsteiger Gräfenhainichen (11.) würde mit einem Sieg sogar Tuchfühlung zum Mittelfeld aufnehmen.
Hellas Oranienbaum Blau-Weiß Prettin
Der Tabellenzweite aus Oranienbaum (punktgleich mit Spitzenreiter Anhalt Dessau II) ist in dieser Begegnung klarer Favorit. Prettin hat mit Auf- oder Abstieg gar nichts am Hut und kann ohne taktische Zwänge aufspielen.
SG Trebitz FC Grün-Weiß Piesteritz II
Schlusslicht Trebitz sieht momentan wie der sichere Absteiger aus. Ein Erfolg würde den Schützlingen von Mario Sternbeck jedoch einen letzten Hoffnungsschimmer erhalten. Piesteritz (7.) hat sich im Mittelfeld der Tabelle etabliert.
Allemannia Jessen Rot-Weiß Kemberg
Der Tabellenvierte Kemberg hat den Kontakt zum Spitzenduo noch nicht verloren (fünf Zähler Rückstand) und wird der Allemannia in diesem Kreisderby sicher einen beherzten Kampf liefern. Jessen ist Neunter und unterlag in der Vorwoche in Gräfenhainchen 1:2.
VfB Zahna SV Dessau 05 II
Im letzten Match fegten die Zahnaer (12.) Trebitz 6:1 vom heimischen Sportplatz und schafften geschlossen den Sprung aus dem Tabellenkeller. Die Reserve aus der Muldestadt holte aus den letzten beiden Partien die Maximalpunktzahl und hat so den Anschluss ans Mittelfeld geschafft(alle Spiele Sonnabend, 15 Uhr).