Festtage Festtage: Weihnachten im WWW

Hamburg/dpa. - Und auch wer seinen Kindern weihnachtlicheGeschichten vorlesen möchte, hat nicht unbedingt das richtige Buchparat. In solchen Fällen kann das Netz eine Hilfe sein: Dort findetsich allerhand Nützliches und Witziges.
Webseiten wie weihnachten-online.com oder der privat betriebeneAuftritt www.familie-hauenstein.de sind zwar optisch alles andere alsLeckerbissen. Aber darauf finden sich umfangreiche Linksammlungenrund um das Fest. Egal, ob die Nutzer weihnachtliche E-Mail-Kartenoder Rezepte für Gebäck suchen oder auch einen Weihnachtsmann buchenwollen, der den Kindern die Geschenke überreicht: Auf den Seiten sindAngebote en masse verzeichnet.
Ein weiteres Web-Portal mit einer Vielzahl nützlicher Links istwww.weihnachtsmarkt-deutschland.de. Hier sind - die Adresse verrät es - vor allem Menschen angesprochen, die sich von Glühweinduft undStänden mit Handwerkskunst wie magisch angezogen fühlen. Wer lieberzu Hause bleibt als über Weihnachtsmärkte zu schlenden und einenVorleseabend plant, kann vorher etwa auf weihnachtsgeschichten.orgschauen. Dort gibt es traditionelle deutsche Geschichten und Märchen.
Wenn nach der Lesestunde noch ein wenig gesungen werden soll, istderweg.org eine gute Quelle: Das Portal ist für Menschen gedacht, dieDeutsch lernen und sich über Deutschland informieren wollen. Deshalbinformiert es auch umfangreich über die hiesigen Weihnachtsbräuche -und hat die Texte der beliebtesten Weihnachslieder parat. Wer nichtselbst singen will, findet Audio-Dateien.
Sollen es dieses Mal nicht wieder die selben vier oder fünf SortenPlätzchen sein wie in den vergangenen Jahren, liefert unter Umständenein Besuch von kinder-weihnachten.de die entscheidenden Anregungen.Auf der von einem Verein aus Köln betriebenen Webseite finden sichRezepte für Brombeersterne oder Mailänderli, für Nusstrüffel oderauch weihnachtliche Muffins. Daneben gibt es unter anderemBasteltipps und Hinweise zum kindersicheren Aufstellen des Baumes.
Bis zu einem gewissen Alter richten viele Kinder ihre Wünschenicht einfach an die Eltern, sondern direkt ans Christkind. Mütterund Väter, die dann keine Spielverderber sein wollen, verraten ihrenSprösslingen die korrekte Adresse - und finden sie selbst unterwww.post-ans-christkind.de. Hinter der Webseite steht die GemeindeHimmelstadt in Bayern, die traditionell ein «Weihnachts-Postamt»betreibt. Wunschzettel müssen dort bis zum 15. Dezember auf demPostweg eingegangen sein, dann kommt eine Antwort vom «Christkind».
Allerdings gibt es noch ein zweites Christkind, das sogar schonlänger Wunschzettel beantwortet als jenes in Bayern - seit Mitte der60er Jahre. Es ist in der Samtgemeinde Himmelpforten in Niedersachenwohnhaft und heute auch online vertreten: Unter www.christkinddorf.deund dort unter «Christkindpostamt» finden Kinder und Eltern dieAnschrift.
Die meisten Kinder und Jugendlichen werden im Adventskalender zwarSchokolade oder andere Überraschungen erwarten. Es soll aber auchJungen und Mädchen geben, die am Lösen von Rechenaufgaben Spaß haben.Sie können sich in der Vorweihnachtszeit an die Webseitewww.mathe-spass.de/advent halten: Dort gibt es einen Adventskalender,hinter dessen Türchen sich Knobeleien verbergen - die es offenbar insich haben: Der Mathe-Kalender aus dem vergangenen Jahr war nachAngaben der Betreiber jedenfalls erst in diesem März komplettenträtselt.
Was heißt eigentlich «Frohe Weihnachten» auf Finnisch? «Hyvääjoulua». Festliche Grüße in mehr als 60 Sprachen hat derBundesverband der Dolmetscher und Übersetzer auf seiner Webseitewww.bdue.de versammelt. Auch Grußworte auf Afrikaans fehlen nicht:«'n geseënde Kersfees» wünscht man sich in Südafrika.