Repräsentative Studie

Repräsentative Studie: RB Leipzig verbessert seine Imagewerte und Markenwerte

Leipzig/Braunschweig - Der erfolgreiche Saisonstart hat RB Leipzig medial viel positive Wahrnehmung verschafft – nach dem 1:0-Triumph am Samstag gegen Borussia Dortmund ebenso wie 14 Tage zuvor bei der attraktiven Bundesliga-Premiere gegen ...

Von Ullrich Kroemer
Spieler und Trainer von RB Leipzig feiern den ersten Bundesliga-Sieg der Geschichte gegen Borussia Dortmund.
Spieler und Trainer von RB Leipzig feiern den ersten Bundesliga-Sieg der Geschichte gegen Borussia Dortmund. dpa-Zentralbild

Der erfolgreiche Saisonstart hat RB Leipzig medial viel positive Wahrnehmung verschafft – nach dem 1:0-Triumph am Samstag gegen Borussia Dortmund ebenso wie 14 Tage zuvor bei der attraktiven Bundesliga-Premiere gegen Hoffenheim.

Die aktuelle, repräsentative Studie der TU Braunschweig berücksichtigt freilich den starken Einstand im Oberhaus noch nicht, bestätigt aber die gefühlte Imagesteigerung der Leipziger. Nach dem Aufstieg des Erstliga-Neulings in die Bundesliga ist der Wert der Marke RB Leipzig so stark gestiegen wie bei keinem anderen Klub in der Liga.

Im Markenindex-Ranking – der „Deutschen Marken-Meisterschaft” – kletterten die Sachsen im Vergleich zum Vorjahr vom letzten Rang immerhin auf Platz 32 aller 36 Klubs in ersten und zweiten Liga. Rang eins belegt Borussia Dortmund. 

Studie: RBL am wenigsten authentisch

Um die Markenstärke zu errechnen, fragten die Braunschweiger Forscher bundesweit insgesamt über 4.122 Einwohner im Alter zwischen 18 und 69 Jahren nach ihren Einstellungen zu den Bundesligisten. Welcher Befragte sich zu welchem Verein äußern musste, wurde zufällig ausgewählt; 72 Personen beantworteten die Fragen zu RB Leipzig. 

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Demnach belegt der einzige Erstligist aus den neuen Ländern bei fünf der elf Vereinsattribute den letzten Rang. Die Befragten hielten RBL unter allen 36 Bundesligaklubs für am wenigsten authentisch, traditionsreich, bodenständig, vertrauenswürdig und - überraschenderweise - auch für am wenigsten familiär.

Verbesserte Werte

Professor David Woisetschläger, einer der verantwortlichen Wissenschaftler der Studie, sagt zur öffentlichen Wahrnehmung des Bundesliga-Neulings: „Rasenballsport Leipzig verbessert erkennbar seine Vereinsmarkenstärke gegenüber dem Vorjahr und gehört zu den Aufsteigern im Vereinsmarkenranking. Die kritische Wahrnehmung des Vereins zeigt sich aber nach wie vor anhand des vorliegenden Sympathiewerts des Vereins.” Dieser habe zwar gesteigert werden können, „ist aber erneut der niedrigste unter den 36 Vereinen der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga”.