Hoher Besuch

RB Leipzig: Red-Bull-Boss Didi Mateschitz feiert im Stadion mit

Leipzig - Dietrich Mateschitz gilt nicht gerade als Fußballkenner und -Liebhaber. Doch der milliardenschwere Getränkefabrikant hat offenbar ein ganz gutes Gespür für die wichtigen Spiele von RB Leipzig. Im Aufstiegsendspurt von RB Leipzig ließ sich der Österreicher wieder einmal im Leipziger Stadion blicken – erst zum zweiten Mal ...

Von Ullrich Kroemer
„Gib mir Fünf”: Red-Bull-Boss „Didi” Mateschitz (oben Mitte) klatscht mit RB-Präsident Oliver Mintzlaff ab (oben links) 
„Gib mir Fünf”: Red-Bull-Boss „Didi” Mateschitz (oben Mitte) klatscht mit RB-Präsident Oliver Mintzlaff ab (oben links)  imago sportfotodienst

Dietrich Mateschitz gilt nicht gerade als Fußballkenner und -Liebhaber. Doch der milliardenschwere Getränkefabrikant hat offenbar ein ganz gutes Gespür für die wichtigen Spiele von RB Leipzig. Im Aufstiegsendspurt von RB Leipzig ließ sich der Österreicher wieder einmal im Leipziger Stadion blicken – erst zum zweiten Mal überhaupt.

Zuletzt hatte „Didi” vor zwei Jahren beim 1:0-Erfolg in der 3. Liga auf der VIP-Tribüne gesessen. Damals ein wichtiger Erfolg auf dem Weg zum Aufstieg in Liga zwei. Nun war der 71-Jährige erneut in der Messestadt zu Gast.

„Es hat gepasst, es ist eine spannende Phase, schönes Wetter, da war er heute da und hat sich wie die anderen 32.000 auch das Spiel angeschaut”, sagte RBL-Vereinsvorstand Oliver Mintzlaff.

Glückwünsche in der Kabine

Mateschitz, der RB Leipzig mit einem geschätzten Investment in dreistelliger Millionenhöhe in die Bundesliga führen will, nahm auf der Tribüne neben seiner 35-jährigen Freundin Marion Feichtner und RB Leipzigs Präsident und Geschäftsführer Oliver Mintzlaff Platz. Bei den Toren jubelte der motorsportbegeisterte Steirer teils euphorisch mit. Mit den Jahren soll der Topmanager auch Gefallen am Fußball gefunden haben.

Der Sponsor selbst war nach dem Spiel nicht zu sprechen, ließ es sich aber nicht nehmen, die Mannschaft in der Kabine zu beglückwünschen. Daher trommelte Ralf Rangnick sein Team nach Abpfiff auch noch eifriger zusammen als gewohnt, damit keiner den Auftritt des Chefs verpasst. Was der Red-Bull-Gründer genau gesagt hat, drang nicht nach draußen. „Alles, was in der Kabine besprochen wird, bleibt auch dort”, sagte Mintzlaff.

„Aber es war nach so einem Spiel natürlich eine angenehme Stimmung.” Strategische Entscheidungen seien nicht besprochen worden. Mateschitz habe sich laut Mintzlaff vor dem Spiel lediglich die seit Ende des Sommers fertiggestellte Akademie am Cottaweg angeschaut und fliege nach der Partie wieder zurück.

Glück gebracht hat sein Besuch jedenfalls. Gut möglich, dass der Boss wieder dabei sein wird, wenn die Entscheidung im Kampf um den Aufstieg dann tatsächlich fällt. (mz)