Nach Protesten gegen RB Leipzig

RB Leipzig: DFB ermittelt gegen Fans des 1. FC Köln nach Protesten gegen RBL

Frankfurt (Main) - Die Vorfälle rund um das 1:1 zwischen 1. FC Köln und RB Leipzig haben ein Nachspiel. Nach der Blockade des Mannschaftsbusses von RB Leipzig sowie einigen kriminellen Plakaten sowie Attacken gegen Gästefans und Autos mit Leipziger Kennzeichen ermittelt nun der Deutsche Fußball-Bund ...

Von Ullrich Kroemer
Auf den Tribünen dürften natürlich auch nicht die obligatorischen Proteste gegen RB fehlen.
Auf den Tribünen dürften natürlich auch nicht die obligatorischen Proteste gegen RB fehlen. imago sportfotodienst

Die Vorfälle rund um das 1:1 zwischen 1. FC Köln und RB Leipzig haben ein Nachspiel. Nach der Blockade des Mannschaftsbusses von RB Leipzig sowie einigen kriminellen Plakaten sowie Attacken gegen Gästefans und Autos mit Leipziger Kennzeichen ermittelt nun der Deutsche Fußball-Bund (DFB).

Auf MZ-Anfrage teilte der Verband mit: „Der DFB-Kontrollausschuss wird nach den Vorkommnissen rund um das Bundesliga-Spiel zwischen dem 1. FC Köln und RB Leipzig Ermittlungen aufnehmen.”

Unterdessen hat RB-Vorstandschef Oliver Mintzlaff ein härteres Durchgreifen der Klubs und der Deutschen Fußball Liga (DFL) gefordert. „Diese Chaoten müssen Stadionverbot bekommen“, sagte der 41-Jährige im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID).

Leider sei es in der Realität noch häufig so, „dass nicht einmal die Personalien dieser Leute ermittelt werden“, kritisierte Mintzlaff und meinte: „Solche angeblichen Fans müssten ein für alle Mal ausgeschlossen werden.“

„Es gibt schon eine Arbeitsgruppe“

Der Vorstandsvorsitzende von RasenBallsport Leipzig räumte ein, dass sich die DFL durchaus ernsthaft mit dem Problem beschäftige. „DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hat das schon auf dem Radar. Es gibt ja auch eine Arbeitsgruppe. Aber ich finde, dass in Bezug auf dieses Gesamtproblem im deutschen Fußball eine noch stärkere Dynamik entstehen muss“, sagte der RB-Boss.