Kurz-Interview

Emil Forsberg entschuldigt sich bei RB Leipzig nach seiner Roten Karte gegen Bayern

München - Der Schwede musste beim Leipziger 0:3 in München früh vom Platz. Was er anschließend zu sagen hatte.

Von Ullrich Kroemer
Schlüsselszene: Emil Forsberg sieht nach seinem Foul an Philipp Lahm die rote Karte
Schlüsselszene: Emil Forsberg sieht nach seinem Foul an Philipp Lahm die rote Karte imago sportfotodienst

Das hatte sich Bundesliga-Aufsteiger RB Leipzig ganz anders vorgestellt: Gerade einmal 30 Minuten dauerte es, da war das Spitzenspiel beim FC Bayern entschieden. Zwei frühe Tore für den Rekordmeister hatten die "Roten Bullen" bereits zurückgeworfen, da ließ sich Offensivmann Emil Forsberg im Mittelfeld zu einem überflüssigen und brutalen Foul gegen Philipp Lahm hinreißen. Die Folge: Schiedsrichter Felix Zwayer zeigte die Rote Karte. Am Ende verloren die Leipziger in der Allianz-Arena mit 0:3. RB-Trainer Ralph Hasenhüttl meinte nach dem Spiel: "Über die Rote Karte brauchen wir nicht reden."

Wir haben es dennoch getan und beim Übeltäter, der nun wohl zwei bis drei Spiele fehlen wird, nachgefragt.

Herr Forsberg, haben Sie sich schon bei Philipp Lahm entschuldigt?
Emil Forsberg: „Die Rote Karte war mein Fehler. Ich wollte Philipp Lahm stoppen, aber nicht so. Ich habe ein heftiges Foul gemacht, darüber bin ich sehr traurig und habe mich bei Philipp und auch bei meiner Mannschaft entschuldigt. Das war nicht meine Absicht. 

Wie hat Philipp Lahm reagiert?
Forsberg: Ich habe ihn gerade getroffen und er hat gesagt, es ist okay, es passiert. Er wusste auch, dass es nicht meine Absicht war. Zum Glück hat Philipp keine Verletzung davongetragen.

Was waren außer der Roten Karte die Gründe für die Niederlage?
Forsberg: Bayern ist einfach auch eine super Mannschaft, eine Weltklasse-Mannschaft. Sie haben von Anfang an richtig gut gespielt, mit Tempo und Spielwitz, sie haben drei Punkte verdient. Wir haben zu viele einfache Fehler gemacht.

Worauf freuen Sie sich jetzt in der Winterpause?
Forsberg: Schwer zu sagen, ich bin noch sehr traurig, kann jetzt nicht daran denken, nach Hause zu fahren oder ähnliches.