Ausfälle bei RB

Ausfälle bei RB: Hasenhüttl ohne Forsberg und Papadopoulos

Leipzig - RB Leipzig beklagt vor dem Spiel am Sonntag (17.30 Uhr) beim 1. FC Köln zwei Ausfälle und ein paar angeschlagene Spieler.

Von Martin Henkel
RB-Trainer Ralph Hasenhüttl
RB-Trainer Ralph Hasenhüttl dpa-Zentralbild

RB Leipzig beklagt vor dem Spiel am Sonntag (17.30 Uhr) beim 1. FC Köln zwei Ausfälle und ein paar angeschlagene Spieler.

Genauer genommen war es am Freitag Trainer Ralph Hasenhüttl, der sein Bedauern darüber ausdrückte, dass etwa Emil Forsberg nicht wird mitspielen können gegen den aktuellen Tabellenzweiten.

Der Schwede hat im Spiel am Mittwoch gegen Borussia Mönchengladbach (1:1) eine Gehirnerschütterung erlitten und „danach ein paar Ausfallerscheinungen gehabt“, wie Hasenhüttl berichtete. Es ginge Forsberg aber wieder gut, allerdings nicht gut genug für einen Einsatz gegen Köln. „Die Ärzte raten davon ab.“

Diego Demme und Marvin Compper wieder fit

Fehlen wird auch Kyriakos Papadopoulos. Der Leihspieler aus Leverkusen stand gegen die Borussen erstmals im Dress der „Roten Bullen“ auf dem Rasen und holte sich postwendend was am Knie ab.

Ein Schlag ließ es anschwellen, deshalb, so Hasenhüttl, sei auch der Grieche nicht einsatzfähig. Ansonsten aber sind alle Spieler seines Kaders bereit für die dritte Auswärtsfahrt der Saison.

Auch Diego Demme, der es unter der Woche mit dem Rücken hatte. Auch Marvin Compper, der mit Wadenproblemen am Mittwoch früh vom Platz musste (63.). Heißt also, es geht gegen Köln eventuell auch mal anders. Hasenhüttl ließ offen, ob er im dritten Spiel dieser englischen Woche rotiert. „Das kann gut sein“, sagte der Österreicher.

Hasenhüttl: Wir wären die erste Mannschaft, der ein zu Null gegen Köln gelingt

Das Spiel am Sonntag will er nämlich im besten Falle „zu Null“ gestalten. „Wir wären die erste Mannschaft, der das gegen Köln in dieser Saison gelingt. Wir fahren jedenfalls nicht dahin, um zu applaudieren, bloß weil Köln bislang eine wirklich respektable Leistung gezeigt hat.“

Das heißt aber auch, dass seine Truppe wieder ans Limit muss, obgleich das Leipziger Spiel gegen den Ball gegen die eher tief stehenden Kölner weit weniger intensiv werden wird, als das in der Partie gegen Gladbach der Fall gewesen ist. In dem hatten Hasenhüttls Spieler zusammen 120 Kilometer Weg zurückgelegt, Ligarekord bis dato in dieser Spielzeit.

Hasenhüttl: „Ideal ist, du läufst so viel, wie nötig ist, um zu gewinnen.“

Aber eben auch körperbelastend. Hasenhüttl hat am Freitag noch einmal betont, dass RBs Gegenpressing zwar laufintensiv sei, er aber beobachtet habe, dass die vielen Sprints sich zum Ende des Spiels negativ auf das Urteilsvermögen seiner Mannschaft auswirken können.

„Es hat uns im letzten Spiel zum Schluss die Präzision gefehlt. Das muss ich als Trainer erkennen und gegensteuern. Wir wollen viel laufen, das ist auch ein Stück weit unsere Identität. Aber wir wollen auch Fußball spielen. Ideal ist, du läufst so viel, wie nötig ist, um zu gewinnen.“ Den feinfüßigen Forsberg hätte er genau dafür sicherlich gut gebrauchen können.