Forstarbeit Werkstattneubau für tonnenschwere Spezial-Forstmaschinen
Für Forstarbeit ist teils schweres Gerät nötig. Um Baggerseilkran, Erdhobel und Co. in Schuss zu halten, hat die Landesforstanstalt nun eine neue Werkstatt - das kommt auch Mitarbeitern zugute.

Sondershausen - Mehr Platz, mehr Licht und mehr Technik: Die Landesforstanstalt hat eine neue Werkstatthalle bei Sondershausen (Kyffhäuserkreis), um auch riesige Spezialmaschinen für die Waldarbeit zu warten und reparieren. „Bisher hatten wir eine kleine, schon viele Jahre alte Werkstatt“, sagte der Leiter des Maschinenstützpunkts Hohenebra, Bernhard Köhler.
Spezialtechnik für Spezialmaschinen
Mussten die Mitarbeiter bislang etwa in Gruben steigen, um an der Unterseite von Radbaggern und anderen schweren Geräten zu arbeiten, gebe es in der neuen Werkstatt eine große Hebebühne für Maschinen mit Gewicht bis zu 35 Tonnen, so Köhler. Auch ein Spezialkran könne nun genutzt werden, der tonnenschwere Bauteile heben könne. Etwa zwei Millionen Euro kosten der Neubau und dazugehörige Arbeiten, so Köhler.
Thüringenforst beschäftigt in Hohenebra rund 50 Mitarbeiter. Auf Forstarbeit an Steillagen angepasste Maschinen sind dort stationiert, genauso wie Maschinen für den Bau von Waldwegen. Daneben hat Thüringenforst einen weiteren Maschinenstützpunkt in Gehren bei Ilmenau.