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Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern: Bioenergie vertreibt die Weißstörche
Röbel/Schwerin/dpa. - , etwa zehn Prozent weniger als 2008, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Landesstorchenbetreuer Hans-Heinrich Zöllick amWochenende in Röbel. Eine der Ursachen sei, dass die Vögel immerweniger Futter fänden, weil zunehmend Mais und Raps für Bioenergieangebaut würden. Feuchtes Grünland mit Amphibien als Futter für dieStörche gebe es immer weniger.
Bundesweit wird die Zahl der Brutpaare bei Weißstörchen auf rund4000 geschätzt, die meisten davon in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Die Naturschutzverbände und die Landesregierung wollenjetzt verstärkt die Landwirte aufrufen, den Störchen wieder mehrLebensraum zu verschaffen.