Baller League in Berlin Konkurrenz mit Schweinsteiger-Liga? Podolski winkt ab
Ausgerechnet in Köln geht Bastian Schweinsteiger mit seiner Kleinfeld-Liga an den Start. Kumpel Lukas Podolski hat sein eigenes Projekt in Berlin - und sieht das klar im Vorteil.

Berlin - Lukas Podolski, Toni Kroos und jetzt Bastian Schweinsteiger: Gibt es den großen Konkurrenzkampf zwischen den Fußball-Kleinfeld-Ligen? Nicht, wenn es nach Podolski geht. „Wir waren die Ersten und wir haben das Ding zum Leben erweckt in Deutschland. Wir haben einen Hype entwickelt“, sagte der 39-Jährige am Rande seiner Baller League in Berlin.
„Wir waren auch diejenigen, die am Anfang Kritik entgegengebracht bekommen haben, aber wir haben uns dagegen gestemmt. Wir haben gezeigt, dass das der richtige Weg ist“, betonte er. „Jeder soll auf seinen Arsch schauen, jeder soll seine Hausaufgaben machen. Und dann ist gut.“
Kings League geht nach Köln
Die Kleinfeld-Liga Kings League war 2022 unter anderem vom ehemaligen spanischen Nationalspieler Gerard Piqué gegründet worden. Jetzt kommt sie mit Schweinsteiger als Präsident in Podolskis Herzensstadt Köln, wo die Baller League im letzten Jahr noch spielte. „Jetzt geht es hier weiter in Berlin. Alles noch mal größer, alles noch mal spannender“, sagte Podolski. Gekickt wird stimmungsvoll in einem Hangar des ehemaligen Flughafens Tempelhof.
Toni Kroos ist mit der Icon League am Start. Die Konzepte ähneln sich: Der Fußball ist schnell und ereignisreich. Die Teams werden von bekannten Namen aus dem Fußball-Kosmos und Social-Media-Stars angeführt. Dass alle drei Ligen den Montag als Spieltag auserkoren haben, stört Podolski nach eigener Aussage wenig. „Ob jetzt andere montags, Dienstag oder Freitag spielen, das ist mir am Ende scheißegal. Wir haben hier ein geiles Setup“, sagte er.