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Peta will Täter finden Abscheulicher Fall von Tierquälerei: Katze bei lebendigem Leib gehäutet - Hohe Belohnung ausgelobt

Eine Katze ist in München bei lebendigem Leib gehäutet worden. Die Tierschutzorganisation Peta hat nun eine Belohnung für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, ausgelobt.

Aktualisiert: 29.05.2024, 10:31
In München ist eine Katze brutal misshandelt worden.
In München ist eine Katze brutal misshandelt worden. Symbolfoto: dpa | Julian Stratenschulte

München/DUR. - Eine Katze ist in München lebendig gehäutet worden. Der brutal verstümmelte Kadaver sei am Pfingstsonntag, 19. Mai, in der Englschalkinger Straße von Anwohnern gefunden worden.

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München: Haut von Katze bei lebendigem Leib abgezogen

Teile der Haut waren abgezogen, das linke Vorderbein war gebrochen, eine Pfote fehlte und der Kopf war eingeschlagen, heißt es auf der Facebook-Seite des Private Tierhilfe e.V. Das Tier werde auf zwei bis vier Jahre geschätzt.

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Wie ein Sprecher der Polizei gegenüber der TZ mitteilte, wurde Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Von einer Serie von Katzentötungen in der Region sei nichts bekannt. Dennoch: "Von einer etwaigen Verstümmelung kann man aber ausgehen. Dass das Tier mutwillig umgebracht wurde, kann man nicht absprechen", so der Polizeisprecher. 

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Um den Fall aufzuklären, setzt nun die Tierrechtsorganisation Peta eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise aus, die zur Verurteilung des oder der Täter führen.

Zeugen werden gebeten, sich entweder bei der Polizei oder telefonisch unter der Telefonnummer 0711/8605910 bei der Tierrechtsorganisation zu melden – auch anonym.