Wetterbilanz DWD Winterbilanz: Milder Winter im Nordwesten
Der Winter zeigt sich in Niedersachsen und Bremen nur selten frostig. In Bremen bleibt es deutschlandweit am wärmsten.
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Hannover/Bremen - Der Nordwesten Deutschlands blickt nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) auf einen vergleichsweise milden Winter zurück. In Niedersachsen lag die Durchschnittstemperatur bei 3,1 Grad und damit deutlich über dem vieljährigen Mittelwert der internationalen Referenzperiode 1961 bis 1990 von 1,2 Grad, wie aus der vorläufigen Bilanz des DWD hervorgeht.
In Bremen lag die deutschlandweit höchste Durchschnittstemperatur für ein Bundesland mit 3,6 Grad merklich über dem Wert der Referenzperiode von 1,5 Grad. Ein Trend, der sich in ganz Deutschland bemerkbar machte: Die Durchschnittstemperatur im Winter 2024/25 lag bundesweit bei 2,1 Grad. Das waren 1,9 Grad mehr als in der Referenzzeit.
Mit insgesamt gemessenen 141 Sonnenstunden lag Bremen fast genau im Schnitt der Referenzperiode (140 Stunden) und Niedersachsen mit 157 Stunden etwas darüber (135 Stunden). Dabei blieb es in Bremen deutschlandweit am trübsten. In beiden Bundesländern war es im Vergleich etwas trockener. Laut DWD betrug das Niederschlagvolumen in Bremen 132 Liter pro Quadratmeter (Referenzperiode: 165 Liter pro Quadratmeter) und in Niedersachsen 153 Liter pro Quadratmeter (177 Liter pro Quadratmeter).
Der DWD beobachtete für seine vorläufigen Ergebnisse den Zeitraum seit dem 1. Dezember. Dabei wurden unter anderem die Werte aus rund 2.000 Messtationen und von Satellitenbildern verwertet. Am Samstag beginnt der meteorologische Frühling.