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Medien und Feste dpa-Fotograf Kappeler erhält Preis der Bundespressekonferenz

Die Bundespressekonferenz, der Verein der Hauptstadtjournalisten, vergibt einen Preis für herausragende Leistungen im Sinne gelebter Pressefreiheit. In diesem Jahr erstmals an einen Fotografen.

Von dpa 04.04.2025, 21:46
In der Würdigung hieß es: „Die Bundespressekonferenz ehrt einen Fotografen, dessen Bilder Eingang in das kollektive Gedächtnis Deutschlands gefunden haben.
In der Würdigung hieß es: „Die Bundespressekonferenz ehrt einen Fotografen, dessen Bilder Eingang in das kollektive Gedächtnis Deutschlands gefunden haben. Annette Riedl/dpa

Berlin - Mit dem Preis der Bundespressekonferenz ist der Cheffotograf der Deutschen Presse-Agentur dpa, Michael Kappeler, ausgezeichnet worden. Kappeler erhielt den Preis am Abend beim Bundespresseball im Berliner Hotel Adlon. „Politische Fotografie ist politischer Journalismus mit der Kamera“, sagte der Vorsitzende der Bundespressekonferenz, Mathis Feldhoff.

In der Würdigung hieß es: „Die Bundespressekonferenz ehrt einen Fotografen, dessen Bilder Eingang in das kollektive Gedächtnis Deutschlands gefunden haben.“ Kappeler gelinge es immer wieder, „im hektischen Politikbetrieb den einen Augenblick einzufangen, der mehr über die Abgebildeten verrät als Texte oder Bewegtbilder“. Er versuche nicht, Bildern hinterherzulaufen, sondern warte, beobachte und drücke im richtigen Augenblick den Auslöser. Entscheidend sei oft der richtige Moment.

Erstmals zeichnete die Bundespressekonferenz mit ihrem Preis einen 
Fotojournalisten aus. Der Preis gehe stellvertretend auch an alle Fotografinnen und Fotografen in der politischen Fotografie in Berlin, hieß es. Veranstalter des Balls, den es seit 1951 gibt, ist die Bundespressekonferenz, der Zusammenschluss der Journalisten, die über die Bundespolitik berichten.