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Kriminalität Anklage: Verdacht auf Betrug mit Kryptowährungen

Drei Männer und eine Frau werden einer Betrugsmasche im Zusammenhang mit Kryptowährungen beschuldigt. Es soll tausende Betroffene geben. Nun wurde Anklage erhoben.

Von dpa 28.03.2025, 12:58
Die Staatsanwaltschaft Erfurt hat gegen vier Beschuldigte Anklage wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs erhoben. (Archivbild)
Die Staatsanwaltschaft Erfurt hat gegen vier Beschuldigte Anklage wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs erhoben. (Archivbild) Martin Schutt/dpa

Erfurt - Wegen des Verdachts auf gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs mit Kryptowährungen hat die Staatsanwaltschaft Erfurt Anklage gegen vier Beschuldigte erhoben. Die drei Männer und eine Frau im Alter zwischen 48 und 59 Jahren befinden sich bereits in Untersuchungshaft, teilte die Ermittlungsbehörde mit. Zuvor hatte der MDR über die Anklage berichtet. 

Den Beschuldigten wird vorgeworfen, zwischen Juli 2021 und Dezember 2023, ein Produkt angeboten zu haben, mit dem über Verpachtung und Unterverpachtung von Hard- und Software eine große Rendite erzielt werden sollte. Die Beschuldigten sollen die Vertragsinhalte aber nicht oder nur in einem geringen Umfang tatsächlich umgesetzt haben. „Auf diese Weise sollen den Unternehmen im Tatzeitraum rund 127 Millionen Euro zugeflossen sein“, heißt es in einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft Erfurt. Davon seien rund 60 Millionen Euro an Altkunden ausgezahlt worden, um das System am Laufen zu halten. Mit 8.126 Verträgen sollen 5.098 Menschen geschädigt worden sein.

Die Ermittlungen zu dem Fall liefen bereits seit Juli 2023 von der Staatsanwaltschaft Erfurt und dem Thüringer Landeskriminalamt. Zwei weitere Verdächtige waren zwischenzeitlich in Untersuchungshaft. Die Verfahren gegen sie und gegen weitere Beschuldigte wurden abgetrennt.