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Krombacher Kreisklassen-Pokal Krombacher Kreisklassen-Pokal: Froser Reserve sorgt für eine Überraschung

15.08.2011, 14:41

ASCHERSLEBEN/MZ/HW. - In der ersten Hauptrunde um den Krombacher Kreisklassen-Pokal, in dem die Mannschaften aus den drei Staffeln der ersten und zweiten Kreisklasse an den Start gingen, mussten mit dem SSV Grün-Weiß Schadeleben und Drohndorf / Mehringen nur zwei Mannschaften aus der Ascherslebener Region die Segel streichen.

SSV Grün-Weiß Schadeleben - WSG Schönebeck 1:2: Die Schadelebener Bären konnten im gesamten Spielverlauf ihrer Favoritenrolle nie gerecht werden. Sie hatten zwar durchweg optisch mehr vom Spiel, aber ihre Angriffsbemühungen hielten sich, zumindest bis zur Pause, sehr in Grenzen. So kam es, wie es kommen musste: Die Gäste nutzten ihre erste Chance zur 1:0-Führung durch Sven Pechstein (21.). Schadeleben hielt zwar gegen, aber trotz mehrerer verheißungsvoller Chancen konnte es nur eine zum 1:1-Pausenstand durch Tommy Uhlig nutzen (35.). Nach dem Wechsel verstärkten die Gastgeber ihre Angriffsbemühungen, aber im Abschluss mangelte es zu oft an der nötigen Konzentration. Stattdessen gingen die Schönebecker nach einem Konter mit 2:1 durch Kevin Saust (56.) in Führung. Bis zum Schluss versuchten es die Bären mit der Brechstange, aber die Schönebecker schaukelten den Sieg über die Zeit. Der Schadelebener Oliver Keßler sah noch die Ampelkarte (88.).

FSV Blau-Weiß Biere II - Rotation Aschersleben 1:7: Bis zur Pause konnte die FSV-Reserve noch einigermaßen gegenhalten. Martin Heidenreich (15.) und Steven Busch (36.) hatten die Ascherslebener bis dahin mit 2:0 in Führung geschossen. Nach dem Wechsel krönten die Gäste ihre Überlegenheit dann auch mit weiteren Treffern. Martin Koch (47.), Martin Heidenreich (55.), Steven Busch (60.) und Ronny Georgios (76.) brachten die sich wacker wehrenden Gastgeber mit 0:6 ins Hintertreffen. Nachdem die Ascherslebener den Blau-Weißen den Ehrentreffer genehmigten (83.), traf Christian Münch schon im Gegenzug zum 1:7-Endstand.

Schönebecker SV III - SV Cochstedt 0:1: Die Cochstedter machten vom Start weg sofort Druck und belohnten sich mit der 1:0-Führung durch Routinier André Nitschke (14.). Dies sollte dann auch schon der einzige nennenswerte Höhepunkt in dieser über weite Strecken niveauarmen Partie bleiben.

FC Bode Löderburg II - Traktor Westdorf 1:5: Die Traktoristen ließen im gesamten Spielverlauf nie etwas anbrennen. Rico Hoff wies mit drei Treffern seine Torgefährlichkeit nach. Mathias Schulzki und René Kluge trafen je einmal. Den Ehrentreffer erzielte Bastian Bode.

Froser SV Anhalt II - Wacker Westeregeln 4:2: Nachdem die Froser schon in der Vorrunde mit einem 11:1-Kantersieg gegen Schadeleben II für Furore gesorgt hatten, bescherten sie nun auch dem Wacker-Team das Pokal-Aus. Die Westeregelner, die in der ersten Kreisklasse, Staffel drei, spielen, gingen drei Minuten vor der Pause durch Martin Koch mit 1:0 in Führung. Nach dem Seitenwechsel kam eine wie umgewandelt agierende Froser Mannschaft aufs Feld, die nun gehörig Druck erzeugte. Nachdem Steffen Tugendheim zum 1:1 ausgleichen konnte (50.), dauerte es jedoch einige Zeit, bis bei den Gastgebern der Knoten geplatzt war. Als dann Neuzugang Martin Heymann die Froser Reserve mit 2:1 in Führung gebracht hatte (70.), stellte Hagen Zille per Doppelpack (80. / 85.) die Weichen bereits auf Sieg. Der Treffer der Gäste durch Sascha Montag (89.) zum 4:2-Endstand war dann nur noch Resultatskosmetik.

SV Concordia Nachterstedt II - Viktoria Großmühlingen 4:3: Die Nachterstedter, die in der Vorrunde Traktor Westdorf II aus dem Pokalrennen warfen, taten sich über weite Strecken der ersten Halbzeit sehr schwer. Erst mit dem Führungstreffer der Gäste durch Orlando Alvares (25.), ging ein Ruck durch die Reihen der Gastgeber, die schon im Gegenzug durch Nick Meyer zum 1:1 (26.) ausglichen. Marcel Krusch (30.) traf zur 2:1-Pausenführung. Nach dem Wechsel bauten Krusch (68.) und Matthias Herrmann (69.) die Gastgeberführung auf 4:1 aus. Die Gäste kamen durch Treffer von Rüdiger Daum (80.) und Marcel Junge (83.) noch einmal bedrohlich auf. Aber Concordia ließ nichts anbrennen.