Handball-"Megawoodstock" Handball-"Megawoodstock" : Geht es noch größer?

Aschersleben - Was man noch verbessern kann, wenn es in den letzten Jahren eigentlich so gut wie überhaupt keine Kritik gab. Und wenn man auch Außenstehenden das Gefühl übermittelte, das da etwas in dieser Art ein Maximum erreicht hat? Geht es dann noch größer, spektakulärer, besser? Marko Baumbach lacht, als er diese Frage hört. Der 34-Jährige ist einer der Hauptorganisatoren des Handball Open-Air Festivals „Megawoodstock“.
Das Konzept greift
In sechs Wochen (21. bis 23. Juli) steigt auf der Herrenbreite, mitten im Herzen Ascherslebens, bereits zum dritten Mal das Handball Open-Air mit 20 Teams aus ganz Deutschland, mit Bundesliga-Mannschaften, mit Ikonen des Sports. Und die Frage, die sich im Vorfeld stellt: Geht es noch größer?
Oder: Will man es überhaupt noch größer? „Ich finde“, antwortet Marko Baumbach darauf, „wir waren schon ziemlich gut.“
Riesenerfolg in den letzten zwei Jahren
Das „Megawoodstock“ war in den vergangenen beiden Jahren zweifellos ein Riesenerfolg. Drei Tage Handball im Freien, Musik und Party am Abend, ein Bundesliga-Spiel zur Eröffnung, garniert mit vielen früheren Top-Spielern, die selber noch einmal zum Ball greifen.
Das Konzept des „Megawoodstock“ ist aufgegangen. Und: „Jetzt geht es darum, die bereits bestehende Qualität zu halten und Stück für Stück auszubauen“, sagt Baumbach.
Die Turniere der Frauen- und Männermannschaften aus ganz Deutschland werden erneut mit jeweils zehn Teams stattfinden. Die Plätze sind alle schon weg. „Wir hatten echt ein Luxusproblem“, sagt Baumbach. Keine zwei Wochen dauerte es, bis alle Startplätze vergeben waren.
Welche Mannschaften nun genau an den Start gehen, wollen die Veranstalter erst in den kommenden Wochen bekannt geben. Fest steht allerdings, wie das Rahmenprogramm aussieht. Am Freitagabend werden wie im Vorjahr die Bundesligisten SC Magdeburg und der SC DHfK Leipzig aufeinandertreffen. Damals musste die Partie wegen starker Regenfälle abgebrochen werden. „Sie haben quasi noch eine Rechnung offen“, lacht Marko Baumbach.
Roggisch als Trainer
Am Samstagabend treffen dann die besten Spielerinnen und Spieler der Turniere wieder auf die Mannschaften von Handball-Ikone Stefan Kretzschmar und Rekord-Nationalspielerin Grit Jurack. Neu dabei ist, dass die Auswahl-Teams mit den ehemaligen Nationalspielern Oliver Roggisch bei den Männern und Ingolf Wiegert, Vater von SCM-Trainer Bennet Wiegert, bei den Frauen vorab festgelegte Trainer haben.
Der Sonntag wird erstmals als „Familientag“ deklariert, an dem noch einmal ein Extra-Rahmenprogramm stattfindet. Groß etwas zu verbessern haben Marko Baumbach und Co. zu den letzten Jahren nicht. „Es ist nur wichtig“, sagt der Organisator lachend, „an alles zu denken.“
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Tickets für die dritte Auflage des Handball Open-Air Festivals „Megawoodstock“ können bereits im Vorverkauf erworben werden.
Zum einen sind sie in der Touristinformation in Aschersleben erhältlich, zum anderen aber auch im Internet unter www.adticket.de.
Im Vorverkauf kostet die Karten für Freitag und Sonnabend jeweils zehn Euro.
(mz)