Funktionäre der „Heimattreuen Deutschen Jugend“ Frühere Neonazi-Kader arbeiten im Landtag für die AfD
Die AfD-Fraktion beschäftigt zwei Ex-Mitglieder eines verbotenen Vereins. Die AfD-Politiker kennen die Vorgeschichte der beiden Männer.
Aktualisiert: 03.06.2021, 09:16

(Foto: dpa)
Magdeburg - Die beiden wichtigsten AfD-Politiker im Landtag von Sachsen-Anhalt beschäftigen frühere Aktivisten der Neonazi-Szene. Es handelt sich um einstige Funktionäre der „Heimattreuen Deutschen Jugend“ (HDJ), die laut Bundesinnenministerium die „Heranbildung einer neonazistischen Elite“ verfolgte und 2009 verboten wurde. Zwei Ex-Spitzenleute des Vereins, Patrick H. und Laurens N., arbeiten als persönliche Referenten für AfD-Fraktionschef Oliver Kirchner und den parlamentarischen Geschäftsführer Robert Farle.