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Volleyball Volleyball: Stammsechser nimmt Konturen an

Von THOMAS TOMINSKI 17.10.2011, 16:41

WITTENBERG/MZ. - Die Volleyballer des MTV Wittenberg können sich jetzt voll auf die laufende Regionalliga-Saison konzentrieren. Das Team von Trainer Ulf Jonas erreicht zwar das Finale der Regionalpokal-Zwischenrunde, doch gegen Zweitbundesligist TSGL Schöneiche gibt es keinen Blumentopf zu gewinnen. "Der Gegner war uns körperlich überlegen", blickt Jonas auf den Sonntagnachmittag zurück und stuft die 0:3-Niederlage (20:25, 13:25, 24:26) in die Rubrik "normales Ergebnis" ein. Zumindest im dritten Satz bringt der MTV den großen Favoriten dieses Vierer-Turniers in die Bredouille. "Wir haben Alles oder Nichts gespielt", betont der Coach, der vor allem mit der Angriffsleistung des Trios Arwed Eilitz, Raik Zischkale und Sebastian Kluge zufrieden ist. Wittenberg behauptet bis in die Schlussphase hinein eine knappe Führung (22:21), doch dann gehen den Gastgebern die Kräfte aus. "Die 30-Minuten-Pause zwischen den beiden Spielen war zu kurz", meint Jonas, der aber auch sagt, dass dies nicht der alleinige Grund ist. "Schöneiche hat uns schnell die Grenzen des Machbaren aufgezeigt. Das Team war zu clever."

Der spätere Turniergewinner hat auch das Auftaktspiel der Zwischenrunde gebucht. Schöneiche macht mit Titelverteidiger Berliner VV kurzen Prozess (3:1) und zieht ins Endspiel ein. Das zweite Halbfinale zwischen Gastgeber MTV und Rotation Prenzlauer Berg spannt die etwa 50 Zuschauer in der Stadthalle mehr auf die Folter. Aufgrund personeller Probleme agiert der MTV ohne Libero und besitzt in den ersten zwei Sätzen (22:25, 22:25) massive Probleme in der Annahme. In der Folgezeit stellt die Jonas-Truppe dieses Manko ab (25:23, 25:20) und kämpft sich in den Tie-Break. "Prenzlauer Berg hat sich gegen die Niederlage heftig gewehrt", meint der Coach, der mit seinen Jungs den Spieß umdreht (15:12).

Trotz des Nicht-Erreichens des Entscheidungsspiels um den Einzug in die erste Hauptrunde des DVV-Pokals - hier wartet Bundesligist CV Mitteldeutschland - hat Jonas aus dem Turnier eine wichtige Erkenntnis gewonnen: Der Stammsechser steht zu 99 Prozent. Mario Mollenhauer, Raik Zischkale, Sebastian Kluge, Tobias Seiffert und Arwed Eilitz haben das Ticket gebucht, bei den Zuspielern gibt es eine Patt-Situation zwischen Thomas Aleithe und Robert Romero. "Schade, dass Mittelblocker Peter Hoffmann immer noch verletzt ist", sagt Jonas, "den vermissen wir sehr."