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Volleyball-Regionalliga Volleyball-Regionalliga: MTV Wittenberg hat erste Neuzugänge

Von thomas tominski 18.08.2015, 18:47
Die Volleyballer des MTV Wittenberg, hier Kapitän Raik Zischkale (rechts) beim Angriff, steigen am 19. September um 18 Uhr mit dem Heimspiel gegen den CV Mitteldeutschland II in die neue Regionalliga-Saison ein. Das Ziel der Schützlinge von Trainer Ulf Jonas heißt Klassenerhalt.
Die Volleyballer des MTV Wittenberg, hier Kapitän Raik Zischkale (rechts) beim Angriff, steigen am 19. September um 18 Uhr mit dem Heimspiel gegen den CV Mitteldeutschland II in die neue Regionalliga-Saison ein. Das Ziel der Schützlinge von Trainer Ulf Jonas heißt Klassenerhalt. Archiv/Thomas Klitzsch Lizenz

Wittenberg - Der Freitag hat für Ulf Jonas in Zukunft eine ganz besondere Bedeutung. „Ich habe sogar ein bisschen Bammel davor“, meint der Trainer des MTV Wittenberg, der einen Monat vor dem Saisonstart mit einer völlig ungewohnten Situation konfrontiert wird. 16 Volleyballer stehen dem Coach für die Regionalliga-Serie 2015/16 zur Verfügung, zwölf dürfen pro Match nur auf dem Spielprotokoll eingetragen werden. „Der Freitag wird der Tag der schlechten Nachrichten“, sagt er und hofft, dass diese Tatsache den Konkurrenzkampf innerhalb des Teams zusätzlich belebt.

Zuwachs von der Konkurrenz

Nach dem Rückzug von Brandenburgmeister Luckenwalder VC aus der Regionalliga haben sich zwei Spieler des Teams beim MTV angemeldet. Der 23-jährige Patrick Reimann soll im Diagonalangriff für frischen Schwung sorgen. „Einen Linkshänder hatte ich auf dieser Position lange nicht“, meint Jonas und fügt an, dass Reimann in den ersten Trainingseinheiten einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat. Sven Belitz (22) ist ein Kandidat für die Außen-Annahme. Jonas lobt dessen Athletik und gute Ausbildung. „Er ist ein patenter Typ, der wie Reimann super in die Mannschaft passt.“ Laut Coach laufen derzeit noch Verhandlungen mit einem weiteren Akteur, der schon 2. Bundesliga gespielt hat. Jonas ist optimistisch, dass er bereits in den nächsten Tagen Vollzug melden kann. Abmeldungen gibt es beim MTV nicht zu beklagen. Die Routiniers Mario Mollenhauer, Thomas Aleithe und Jonas stehen nur im Notfall zur Verfügung, der 46-Jährige ist überzeugt, dass der Kader in der Breite gut genug besetzt ist, um das Saisonziel Klassenerhalt zu schaffen. „In der Regionalliga weht ein anderer Wind. Vor allem beim Aufschlag und in der Blockarbeit.“

Am 19. September steigen die Regionalliga-Volleyballer des MTV Wittenberg in die neue Saison ein. Ab 18 Uhr gibt der CV Mitteldeutschland II seine Visitenkarte in der Stadthalle ab.

Nach dem Rückzug des Luckenwalder VC - das Team aus Brandenburg hatte das Aufstiegsturnier vor dem MTV und dem VfK Südwest Berlin gewonnen - aus der Staffel Nordost, musste ein weiterer Wettbewerb um den nun freien Platz zwischen dem Berliner VV II, SSV 80 Gardelegen und dem SV Energie Cottbus ausgetragen werden. Hier setzte sich das Team aus der Bundeshauptstadt durch. Luckenwalde bezahlte für den Rückzug 500 Euro Strafgeld.

Der VC Olympia Berlin II besitzt ein Sonderspielrecht und kann nicht absteigen. Die jungen Volleyballer aus dem Olympiastützpunkt sollen so für den Männerbereich fit gemacht werden. (tt)

Wer wird Volleyballer des Jahres?

Der Trainer freut sich auf die neue Saison und auf das Kräftemessen mit stärkeren Teams. „Bei manchen Landesoberligen-Spielen wussten wir bereits vor dem Anpfiff, dass wir als Sieger vom Parkett gehen“, blickt er noch einmal auf die Serie 2014/15 zurück. Einen Überflieger in der Regionalliga sieht er nicht. Die Etablierten wie TSV Spandau, TSGL Schöneiche II und KSC Asahi Spremberg gehören zum Kreis der Titelanwärter. „Ordentlich Spaß werden uns die Duelle gegen den USV Potsdam und Rotation Prenzlauer Berg machen“, so der 46-Jährige, denn vor dem einjährigen Aufenthalt auf Landesebene haben sich die Wittenberger mit beiden Vereinen viele Netz-Schlachten geliefert. Mit ein paar Neuerungen will der MTV den Volleyballsport in der Lutherstadt interessanter machen. Bei jedem Heimauftritt wird in der Stadthalle der „Spieler des Tages“ ausgezeichnet, wer am Ende der Serie die meisten Ehrungen vorzuweisen hat, wird sogar „Volleyballer des Jahres“. Der scharfe Start in die Vorbereitung beginnt in der kommenden Woche. „Dann kann mir jeder beweisen, dass er zu den zwölf Besten gehört.“ Am 18. September ist erster Stichtag. (mz)