Kegeln Kegeln: Zwei Punkte und Rang fünf zum Saison-Kehraus
SANGERHAUSEN/MZ/AP. - Am letzten Spieltag der Saison 2010 / 11 der 2. Bundesliga Staffel Ost setzten die Keglerinnen vom KSV Sangerhausen noch einmal ein Achtungszeichen. Das Team aus der Kreisstadt gewann die Auswärts-Partie in Kempten mit 2 679:2 646 Punkten und konnte so noch einmal zwei Zähler für sich verbuchen. Damit beendet der Aufsteiger die Spielserie auf einem hervorragenden fünften Tabellenplatz. "Wir haben zum Abschluss noch einmal eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt", freute sich Andrea Predatsch vom KSV nach der Partie im Allgäu.
Auf Grund einer Verletzung, die sich Grit Schöpp am Abend vor dem Spiel zuzog, musste die Sangerhäuser Mannschaft kurzfristig umgestellt werden. Birgit Klein und Doris Peinhardt nahmen so die ersten Kugeln für den KSV in die Hand. Manuela Thuy und Sonja Geschwind starteten für Kempten. Trotz vielen Fehlern beim Abräumen gelang es beiden Sangerhäuserinnen, an ihren Kontrahentinnen dranzubleiben.
Birgit Klein erzielte 434 Kegel und blieb auf Tuchfühlung zu Manuela Thuy (450). Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich Doris Peinhardt und Sonja Geschwind. Am Ende knapp die Nase vorn hatte die Sangerhäuserin mit 426:422 Kegel.
Ein rundes Dutzend Kegel betrug der Rückstand der Gastmannschaft so nach dem Startpaar. Maria Handschke und Kristin Wöstehoff waren nun für Sangerhausen an der Reihe, für Kempten starteten Heidemarie Reich und Monika Höß. Von Anfang an ließen Handschke und Wöstehoff keinen Zweifel am Siegeswillen aufkommen. Im gesamten Spiel ließ Maria Handschke der Gastgeberin nicht den Hauch einer Chance. Sehr gute 456 zu 418 von Reich genügten, um sich entscheidend abzusetzen. Auch Kristin Wöstehoff kämpfte bravourös. Mit guten 441 zu 445 Kegel blieb sie knapp an Höß dran.
Für Kerstin Bollmann und Carla Keßler-Regel galt es nun den vom Mittelpaar erspielten Vorsprung von 22 Kegeln sicher nach Hause zu bringen. Silvia Keßler und Tina Bühler wollten das verhindern und den Sieg für Kempten doch noch möglich machen. Keiner Spielerin gelang es im Verlauf der Partie, sich entscheidend abzusetzen. Die letzten Würfe entschieden so den Wettkampf. Hauchdünn behielt Carla Keßler-Regel mit sehr guten 463 Kegel zu 461 Kegel von Tina Bühler die Oberhand und erzielte damit den Tagesbestwert. Auch Kerstin Bollmann und Silvia Keßler boten ausgezeichneten Kegelsport. Mit sehr guten 459:450 Kegel blieb auch hier die Führung bei den Sangerhäuserinnen.
33 Kegel Vorsprung und zwei Punkte in der Tasche hieß es am Ende für die Sangerhäuserinnen vor der langen Heimfahrt.