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Fußball Fußball: Kelbra will es besser machen

Von RALF KANDEL 07.11.2013, 19:54
Jens Peter (rot) und Kelbra bauen auf den Heimvorteil.
Jens Peter (rot) und Kelbra bauen auf den Heimvorteil. KANDEL Lizenz

SANGERHAUSEN/MZ - Vom Trio der Mannschaften aus dem Altkreis Sangerhausen, die in der Staffel 4 der Landesklasse kicken, hat am Sonnabend nur der SV Kelbra ein Heimspiel.

Anderes Gesicht ist gefragt

Dem Ziel, mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben, wollte der SV Kelbra mit Siegen gegen die Tabellenletzten Zscherben und Lieskau einen großen Schritt näher kommen. Teil eins ist mit dem 1:1-Remis in Zscherben nur teilweise geglückt. Deshalb fordert Trainer Dirk Fuhrmann vor dem 12. Spieltag: „Gegen Lieskau müssen wir ein anderes Gesicht zeigen.“

Dazu sei Konzentration von der ersten Minute an erforderlich, ergänzt Mario Ziegenbein. Der Torhüter weiß, das die bisherigen Heimspielen schwach waren. „Bisher lagen wir immer in Rückstand, nur dank unserer guten Moral konnten wir die Punkte holen.“ Deshalb verlangt Ziegenbein von seinen Vorderleuten eine klare Steigerung und hofft, dass das Schlusslicht nicht unterschätzt wird. „Zscherben sollte uns als Warnschuss dienen.“ Personell könnten Torsten Schröter und Alexander Lammert zurückkehren, nur Heiko Otte wird wohl weiter ausfallen.

Erfolgsserie soll länger werden

Die gute Nachricht zuerst: Die Mannschaft des SV Allstedt ist seit drei Spieltagen der Fußball-Landesklasse unbesiegt. Die schlechte hinterher: Sie hat im gleichen Zeitraum auch nicht gewonnen. Nach zuletzt drei unentschieden in Serie hoffen die Allstedter, deshalb, dass ihnen am Sonnabend in Nietleben vielleicht der erste Dreier der Serie gelingt. Thomas Ritschel dazu: „Wir rechnen uns schon etwas aus. In der Abwehr haben wir uns stabilisiert, jetzt muss es nur noch offensiv besser klappen“, so der sportliche Leiter.

Für die Allstedter spricht, dass sie in den jüngsten Partien durchaus ihre Landesklasse-Tauglichkeit unter Beweis stellen konnten. Und auch, dass die Nietlebener zuletzt wenig überzeugen konnten, 0:4 in Querfurt unter gingen.

Emseloh spielt erst am Sonntag

Erst am Sonntag tritt Eintracht Emseloh die Reise zu Germania Köthen an. „Die Sonntagsspiele sind mir eigentlich nicht willkommen“, ist Dirk Pfeiffer mit der Ansetzung unzufrieden. Dennoch will der Trainer beim 16. der Tabelle die Punkte holen. „Die Köthener sind schwer einzuschätzen, der aktuelle Platz dürfte nicht dem Können entsprechen“, verweist Pfeiffer auf die knappe 0:1-Niederlage der Germania in Lüttchendorf. Für den angestrebten Sieg sind natürlich Tore entscheidend, hier sieht der Trainer das größte Steigerungspotenzial bei seiner Mannschaft. „Wir erspielen uns genügend Möglichkeiten, müssen diese aber besser nutzen.“ Sicher fehlen wird der Eintracht Daniel John nach seiner Gelb-Roten Karte. Dafür kehrt Michael Russkih nach abgesessener Sperre zurück.

Auch sonst „passt es personell am Wochenende“, blickt Emselohs Pfeiffer optimistisch auf das anstehende Spiel voraus.