Tennis Tennis: Auch der Hurrican hilft nicht

BERLIN/MZ/UL. - Doch für Teamkapitän Emanuel Rauer brachte der Samstagmorgen eine positive Nachricht. Seine Nummer zwei Jentsch war doch an Bord. Beziehungsweise nicht. Denn der Hallenser Oliver Jentsch saß auf dem Flughafen in Berlin fest. Alle Flüge nach New York - das Ziel seiner Urlaubsreise - waren wegen des Hurrican auf ungewisse Zeit gestrichen worden. So bestand die Chance, doch noch an dieser wichtigen Partie teilzunehmen. Sollte Hurrican "Irene" die Költhener Aufstiegschancen doch noch intakt halten? Sie waren zumindest wieder etwas gestiegen.
Doch nach Beendigung der Einzelrunde machte sich Ernüchterung bei der Köthener Mannschaft breit. Einzig der tschechische Gastspieler Adam Adamczik gewann das Spitzeneinzel. Alle anderen Partien konnten die Gastgeber für sich entscheiden. Beim 1:5-Rückstand war die Partie schon verloren. Christian Kluge konnte bei einer 9:7-Führung im Champions-Tie-Break zwei Matchbälle nicht nutzen. Und auch "Fasturlauber" Jentsch schaffte es nicht, für seine Mannschaft zu punkten. "Schade, dass wir die sich aus dem Spielverlauf heraus ergebenden Chancen nicht genutzt haben. Zweimal knapp im Entscheidungssatz zu verlieren ist schon bitter", blickte ein enttäuschter Rauer auf den Samstag zurück. Denn nach der deutlichen Niederlage sind die Aufstiegschancen der Köthener vor dem letzten Spiel gegen Berlin-Friedrichshagen fast gen Null gesunken. Hurrican "Irene" war somit keine Hilfe für den Sachsen-Anhalt-Meister.