Hockey-Regionalliga Hockey-Regionalliga: Osternienburger Damen brillieren mit Auftakterfolg
Osternienburg/MZ/RS. - Einen gelungenen Saisoneinstand in die neue Regionalliga-Saison feierten die Osternienburger Hockey-Damen am vergangenen Sonntag. Gegen die Damen von Zehlendorf 88 siegte die Mannschaft mit 3:0 und konnte mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung überzeugen.
Routinierte Verteidigung
Besonders zufrieden zeigte sich Trainer Detlef Mourek mit der Defensivarbeit seiner Mannschaft: "Da ist der verletzungsbedingte Ausfall von unserer Abwehrsäule Susan Poplawski überhaupt nicht ins Gewicht gefallen", freute sich der Trainer. Mit vereinten Kräften, aber eben auch mit sehr viel Routine und Abgeklärtheit agierte der OHC in der Verteidigung. Drei, vielleicht vier Aktionen ließ man den Gästen im eigenen Schusskreis. Zu zwingenden Tormöglichkeiten führten die allerdings nicht. Bereits nach drei gespielten Minuten klingelte es im Berliner Kasten: Der OHC spielte eine Strafecke geduldig aus, letztlich beförderte Sophie Berger den Ball völlig freistehend ins Tor.
Danach kontrollierten die Osternienburgerinnen weiterhin die Partie und schafften es immer wieder mit schnell ausgespielten Angriffen für Gefahr im Berliner Schusskreis zu sorgen. "Wir haben sehr schön kombiniert und den Ball laufen lassen", war Trainer Mourek auch mit der Offensivleistung zufrieden. Nach Möglichkeiten von Jana Kurde und Jenny Dolge war es schließlich Steffi Walter, die im Anschluss an eine Strafecke von Tina Mourek bedient wurde und den Ball ins Tor blockte - 25 Minuten waren da gespielt. Zur Pause führten die OHC-Damen mit zwei Toren. "Wir wollten in der zweiten Halbzeit weiterhin präsent sein und unseren Rhythmus weiterführen", erklärt Mourek.
Gelungenes Comeback
Der Plan ging auf. Das Chancenübergewicht lag deutlich bei den Osternienburger Hockey-Damen. Dabei profitierte der OHC-Angriff immer wieder von den sich ins Angriffsspiel einschaltenden Verteidigerinnen. Jana Kurde, Jenny Dolge und Sophie Berger scheiterten in aussichtsreicher Position an der gegnerischen Torfrau. Doch die fehlende Konsequenz im Abschluss wurde letztlich nicht bestraft, weil die Mannschaft sowohl nach vorn, als auch nach hinten sehr diszipliniert und stocksicher agierte. Auf die endgültige Entscheidung aber mussten die Zuschauer dennoch bis zur 65. Spielminute warten. Ein Stockfoul der Berlinerinnen ließ die Schiedsrichter auf den Siebenmeterpunkt zeigen, wo sich Tina Mourek die Chance auf ihren ersten Saisontreffer nicht nehmen ließ.
"Der Einstand in die Saison ist gelungen. Es hat Spaß gemacht gegen eine sehr kampfstarke Zehlendorfer Mannschaft zu spielen und als Sieger vom Platz zu gehen", freute sich am Ende auch die nach langer Punktspielpause zurückgekehrte Jana Kusmierek über ihr gelungenes Comeback.