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Eil

Deutsche Geschichte DDR-Zwangsarbeiter für Ikea - Alptraum statt Bällebad

In der DDR mussten Zehntausende für westliche Unternehmen arbeiten. Unser Autor erinnert sich an seine Zeit als Häftling, in der er gezwungen wurde, für Ikea zu arbeiten.

Von Harald Stutte, Thoralf Cleve und Steffen Könau 05.01.2025, 09:00
Die Wärterinnen hatten in Hoheneck immer Einblick, selbst in den Sanitärbereich.
Die Wärterinnen hatten in Hoheneck immer Einblick, selbst in den Sanitärbereich. Foto: Steffen Könau

Halle/Magdeburg/MZ. - Ich hatte von Ikea noch nie etwas gehört – damals, im Februar 1985. In der DDR gab es weder das schwedische -Möbelhaus noch Bällebad oder Köttbullar. Aber ich habe für Ikea gearbeitet, ohne es zu wissen. Für lau, also ohne Bezahlung. Aber dazu später.