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Frauentag Schützen und schießen: Wie sich Jägerin Diana Ruppe unter ihren männlichen Kollegen durchsetzte

Diana Ruppe ist Elsbeerkönigin, aber auch Försterin und Jägerin. Sie lebt damit ihren Traum - wie immer mehr vor allem junge Frauen, die in den Wäldern Sachsen-Anhalts arbeiten. Doch in dem von männlicher Dominanz geprägten Beruf musste sie zunächst mehr leisten als ihre männlichen Mitbewerber.

Von Luise Schendel Aktualisiert: 08.03.2022, 15:03
In den Wäldern Sachsen-Anhalts streifen immer mehr Frauen als Försterinnen und Jägerinnen umher. Es geht ihnen um den Schutz der Wälder und einen bewussten Umgang mit der Umwelt, wie Diana Ruppe erklärt. Symbolbild:
In den Wäldern Sachsen-Anhalts streifen immer mehr Frauen als Försterinnen und Jägerinnen umher. Es geht ihnen um den Schutz der Wälder und einen bewussten Umgang mit der Umwelt, wie Diana Ruppe erklärt. Symbolbild: Pixabay

Naumburg - Immer mehr Frauen streifen durch die Wälder Deutschlands. Sie hegen die Bäume und das Wild, behalten die Forstentwicklung für die kommenden Generationen im Blick und unterhalten Instagram-Accounts, die sie mit Hund und Waffe zeigen. Nach und nach erobern die Frauen der Wälder eine der letzten männlichen Bastionen der Arbeitswelt. Spätestens seit mit Katja Döge im altmärkischen Arendsee eine Forstamtsleiterin in die Führungsebene aufgestiegen ist und Försterinnen diplomatisches Geschick in den Wäldern beweisen, kann auch in Sachsen-Anhalt niemand mehr vor dieser Entwicklung die Augen verschließen. Ein Gespräch mit Försterin Diana Ruppe über Gleichberechtigung und Emanzipation in einem der traditionell männlichsten Berufe des Landes.