Splash!-Festival in Ferropolis Splash!-Festival in Ferropolis: Party auf dem Höhepunkt

FERROPOLIS/MZ - Es ist Samstag, der zweite Tag beim Splash!-Festival in Ferropolis. Die Stimmung bei den Besuchern könnte nicht besser sein - und das wurde prompt mit zwei Überraschungen auf den Bühnen belohnt. Ein Festival-Tag beginnt in der Regel gemächlich, sowohl auf dem Camping-Platz als auch auf dem Festivalgelände. Kurz nach Einlass stand jedoch „Marteria“ auf der kleinen „Reebok Bühne“ und rappte vor den wenigen Hip-Hop-Fans, die bis dahin schon den Weg unter die Bagger gefunden hatten.
Kein Splash! ohne Marteria!
Das Gerücht, dass sich der der gebürtige Rostocker auch in diesem Jahr beim Splash! blicken lässt, obwohl er nicht im offiziellen Line-Up aufgeführt ist, hielt sich hartnäckig unter den Besuchern. Und schließlich stellte er dann persönlich klar: „Kein Splash! ohne Marteria!“
Die Zeit bis zum Abend wurde den Besuchern mit Acts wie „Der Plot“, „3Plusss Sorgenkind“ oder „Alligatoah“. Wer Pause vom Tanzen und „Bouncen“ brauchte konnte seine künstlerische Ader im „Creative Camp“ beim Graffiti-Workshop oder Guerilla-Stricken ausleben oder legte sich einfach in die Sonne und kühlte sich anschließend im Gremminer See ab.
Kurz nach 20.30 Uhr gab es dann den zweiten Überraschungs-Gast des Tages: Nachdem Rapper „Kollegah“ seine Show eröffnet hatte, stürmte auch „Casper“ die Hauptbühne. Er zählt mittlerweile ebenfalls schon zu den Stammgästen in Ferropolis. Im vergangenen Jahr trat er beim Splash! auf, 2012 war er beim Melt!-Festival zu sehen. Dass sich an ihm aber noch keiner satt gehört hat, zeigte das Meer an Armen, die spätestens mit seinem Erscheinen in die Höhe gerissen und zur Musik „gebounct“ wurden.
Fußball am Strand
Wie es sich für einen Festival-Samstag gehört, wird die Party wohl bis tief in die Nacht hinein weitergehen. Die entsprechende Musik dafür soll es geben: Erwartet werden am Samstag unter anderen noch „Prinz Pi“, „Megaloh“, „Outkast“ und „Yelawolf“. Selbstverständlich dachten die Veranstalter auch an die Fußballfans. Das Spiel um Platz 3 der Weltmeisterschaft sollte auf der „Samoa Stage“ am Strand des Gremminer Sees übertragen werden.
