1. MZ.de
  2. >
  3. Lokal
  4. >
  5. Nachrichten Weißenfels
  6. >
  7. Weißenfels: Weißenfels: Ein Quartett hat es geschafft

EIL

Weißenfels Weißenfels: Ein Quartett hat es geschafft

Von andreas richter 13.08.2012, 17:57

weissenfels/MZ. - Juliane Kasper ist schon mittendrin. Als Veranstaltungskauffrau bereitet sie in der Abteilung Kultur zurzeit unter anderem die Theatertage im November mit vor. "Es macht echt Spaß. Dass ich auch abends und an Wochenenden ran muss, stört mich nicht", meinte sie.

Zusammen mit drei frisch gebackenen Verwaltungsfachangestellten, Julia Luther, Florian Hoffmann und Stefan Rosenheinrich, war sie am Montag zur offiziellen Begrüßung der Jungfacharbeiter der Stadtverwaltung in das Rathaus gekommen. Nach dreijähriger Ausbildung haben sie nun zunächst einen Arbeitsvertrag für sechs Monate in der Tasche. Doch Oberbürgermeister Robby Risch (parteilos) verbreitete Zuversicht, dass die jungen Leute nach ihrer Probezeit dauerhaft beschäftigt werden können. Über die erfolgreiche Lehre freute sich auch Elvira Herger, die in den vergangenen neun Jahren für die Ausbildung in der Weißenfelser Stadtverwaltung zuständig war. "Das waren meine letzten Schäfchen", meinte sie am Montag. Von nun an wird sich Sandra Kleemann um die Ausbildung bei der Stadt kümmern. Auch um jene vier Leute, die als neue Azubis im Rathaus begrüßt wurden. Immerhin hatte es exakt 101 Bewerbungen bei der Stadt gegeben, mit 81 die meisten davon für eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte. 27 Bewerber wurden zu einem Einstellungstest eingeladen, bei dem Allgemeinwissen ebenso gefragt war wie logisches Denken. 13 junge Leute durften zu den Vorstellungsgesprächen kommen, aus denen schließlich ein Quartett ausgewählt wurde.

"Ich bin froh, dass ich es geschafft habe. Das Auswahlverfahren war schon ganz schön hart", meinte der 16-jährige Maik Weiser. Er setzte sich unter acht Bewerbern für eine Ausbildung als Elektroniker durch. Während Stephanie Zimmermann (16) zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste sowie Kelly-Marie Mey (16) und Kerstin Onemichl (24) in den nächsten drei Jahren zu Verwaltungsfachangestellten ausgebildet werden. Die Zukunftsaussichten sind dabei nicht die schlechtesten. "Wir können auch in den nächsten Jahren relativ sichere, aber keineswegs bequeme Arbeitsplätze anbieten", gab Risch den neuen Azubis mit auf ihren Weg.