Prävention im Burgenlandkreis Was Polizeikommissar Senioren in Weißenfels zum Schutz vor Betrügern rät
In einem Vortrag in Weißenfels klärt ein Polizeikommissar Senioren über Gefahren durch Betrüger auf. Welche Tipps der Beamte gibt.

Weissenfels/MZ - Über die Gefahren, denen insbesondere ältere Menschen durch Betrüger im Internet, am Telefon und an der Haustür ausgesetzt sind, hat Polizeikommissar Marcus Hillner vom Revier Burgenlandkreis am Dienstag Senioren in einem Vortrag an der Weißenfelser Volkshochschule aufgeklärt. „Lassen Sie niemals fremde Personen in ihr Zuhause“, sagte er. Hätten die Täter erst einen Fuß in der Wohnung, würden sie diese Gelegenheit nutzen. Bei Menschen, die schlechter sehen oder hören, sei das Risiko groß, wenn sich Fremde als Bekannte ausgeben. „Vereinbaren Sie mit Verwandten und Bekannten ein Codewort“, riet er. Das könnte eine Frage nach einem gemeinsamen Erlebnis sein. Diese Antwort würden Fremde nicht kennen, so Hillner. Wichtig sei es auch, Wertgegenstände zu Hause in einem Tresor aufzubewahren. Es seien aber nicht nur die Älteren gefährdet. „Opfer sind wir fast alle schon einmal geworden“, sagte Hillner in Bezug etwa auf E-Mail- oder SMS-Nachrichten, in denen man beispielsweise aufgefordert werde, etwas zu bezahlen, weil angeblich eine Sendung beim Zoll liege.